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Klassenarbeiten werden zum Streitthema, wenn Eltern eine ungerechte Note befürchten. Erfahren Sie hier die rechtlichen Grundlagen, was Lehrer dürfen.
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Streitpunkt Klassenarbeit: Das sind Ihre Rechte als Eltern

7 Antworten auf häufige Streitpunkte bei schlechten Noten

Klassenarbeiten sind das Streitthema Nr. 1 zwischen Lehrern und Eltern. Die folgenden Antworten zu den häufigsten Streitpunkten helfen Ihnen, Ihre Rechte besser einschätzen und vertreten zu können. Erfahren Sie außerdem, wie Sie vorgehen können, wenn es zu strittigen Fragen zwischen Ihnen und einem Lehrer Ihres Kindes kommt. 

Expertenrat von 
Annette Holl, Grundschullehrerin

Mich erreichen regelmäßig Fragen zu Klassenarbeiten

So ärgerte sich z.B. eine Leserin, weil in der Klasse Ihres Kindes ein Aufsatz nicht ausreichend vorbereitet wurde. Ein Vater wandte sich verwundert an mich, weil sein Kind ein Viertel der erforderlichen Punkte erzielt hatte und dennoch eine Sechs bekam. Vielleicht ärgern auch Sie sich gerade über eine Lehrer-Entscheidung? Im folgenden Beitrag erhalten Sie Antworten auf die häufigsten Streitpunkte, erfahren, welche Regelungen gelten und wie Sie richtig handeln.

Die 7 häufigsten Eltern/Lehrer-Streitfragen

1. In der Klasse Ihres Kindes wird am ersten Schultag nach den Ferien eine Klassenarbeit geschrieben. Ist das erlaubt?

Diese Frage erregt häufig Unmut, weil in den Ferien durch Urlaubsreisen oder Ausflüge natürlich wenig Zeit für das Lernen und Üben bleibt. Leider gibt es aber keine bundesweit einheitliche Regelung. In einigen Bundesländern darf am ersten Tag nach Ferien sowie auch nach Sonn- und Feiertagen keine Klassenarbeit geschrieben werden. Erkundigen Sie sich beim Lehrer Ihres Kindes nach entsprechenden Verordnungen, und fragen Sie nach etwaigen schulinternen Vereinbarungen.

  • Mein Tipp: Informieren Sie sich beim ersten Elternabend im Schuljahr über die Modalitäten bei den Klassenarbeiten. Fragen Sie nach der Anzahl pro Fach, der Dauer, den Abständen zwischen zwei Klassenarbeiten und dem Umfang des zu lernenden Stoffes. Klären Sie auch ab, ob und wie lange im Voraus eine anstehende Klassenarbeit angekündigt wird. So können Sie etwaigen Missverständnissen oder Überraschungen vorbeugen.

2. Der Lehrer kündigt Klassenarbeiten oft kurzfristig oder gar nicht an: Darf er das?

Die Schulordnungen der meisten Bundesländer bestimmen, dass Klassenarbeiten in der Grundschule in der Regel nicht angekündigt werden.  Deshalb ist es in den meisten Fällen rechtens, wenn Ihr Kind nicht über eine bevorstehende Klassenarbeit informiert wird. Im Normalfall können Sie davon ausgehen, dass nach dem Abschluss eines Themas die nächste Klassenarbeit kommt. Meistens geben die Lehrer aber Hinweise auf eine bevorstehende Arbeit oder nennen sogar das konkrete Datum.

  • Mein Tipp: Um Ihrem Kind böse Überraschungen zu ersparen, ist es sinnvoll, wenn Sie regelmäßig den Schulstoff der letzten Tage mit ihm durchsprechen. Da zwischen den einzelnen Klassenarbeiten etwa vier bis sechs Wochen liegen, können Sie ungefähr abschätzen, wann eine intensivere Vorbereitung notwendig ist.

3. Der Lehrer hat die alte Klassenarbeit noch nicht zurückgegeben und will schon eine neue schreiben: Ist das möglich?

Nach einer Klassenarbeit sollte bald deren Rückgabe und Besprechung folgen. Manchmal (z.B. bei einem Aufsatz) kann die Korrektur für den Lehrer allerdings zeitintensiv sein. Dennoch ist es nicht zulässig, wenn er dann die Klassenarbeit zurückbehält und schon die nächste schreiben lässt!

4. In der Parallelklasse Ihres Kindes wurde dieselbe Arbeit geschrieben, aber anders bewertet. Darf das sein?

So ungerecht es auch scheinen mag: Unterschiedliche Lehrer stellen unterschiedliche Anforderungen. Leider gibt es – mit Ausnahme einheitlicher Prüfungen wie z.B. der Vergleichsarbeiten – keine verbindlich geltenden Notenschlüssel. Bei der Bewertung einer Klassenarbeit gilt die pädagogische Freiheit des Lehrers. Er kann also die Punkte in Klassenarbeiten nach seinem Ermessen verteilen. Auch kann er den Maßstab ändern, wenn er feststellt, dass eine von ihm ausgewählte Aufgabe zu schwierig war. Oft ist es so, dass für die Note Vier zwischen 50 und 60% der Punkte erreicht werden müssen.

An vielen Schulen verständigen sich die Lehrer auf dieselben Bewertungsschlüssel. Das erleichtert beispielsweise die bessere Vergleichbarkeit der Diktatleistungen in Parallelklassen. Fragen Sie beim nächsten Elternabend den Lehrer Ihres Kindes danach!

  • Mein Tipp: Wahrscheinlich schreibt Ihr Kind Klassenarbeiten (Schulaufgaben) und ab und zu Tests (Kurzarbeiten). Dabei ist es durchaus möglich, dass der Lehrer hier einen strengeren Bewertungsschlüssel wählt, weil die Anforderungen insgesamt weniger umfangreich sind als bei einer richtigen Klassenarbeit und meist auch in weniger Zeit zu bearbeiten sind. Es ist Ihr gutes Recht, den Lehrer Ihres Kindes auf seinen Bewertungsschlüssel anzusprechen.

5. Der Lehrer Ihres Kindes hat in einer Klassenarbeit zu schwere Aufgaben gestellt oder sogar Dinge abgefragt, die nicht besprochen wurden. Ist das erlaubt?

Der Lehrer fragt in Klassenarbeiten Inhalte einer abgeschlossenen Lerneinheit ab. Dabei wird Wissen abgefragt, das Ihr Kind geübt hat. Zusätzlich darf der Lehrer aber auch Transferaufgaben einbauen, bei denen das Gelernte angewandt und auf andere Situationen übertragen werden muss. Vor allem in Klasse 3 und 4 wird der Anteil solcher Aufgaben zunehmen, um Ihr Kind auf die Anforderungen in den weiterführenden Schulen vorzubereiten.

Der Lehrer muss Ihr Kind im Unterricht mit Texten und Aufgaben konfrontieren, die dem Niveau der künftigen Klassenarbeit entsprechen. Natürlich kann es dabei vorkommen, dass ein Thema von Ihrem Kind nicht verstanden wurde und es Mühe mit einer Klassenarbeit hat. Hält aber ein Großteil der Elternschaft die Klassenarbeiten für zu anspruchsvoll, sollten Sie unbedingt das Gespräch mit dem Lehrer oder gegebenenfalls auch mit der Schulleitung suchen.

6. Sie möchten wissen, wie gut die Klassenarbeit Ihres Kindes im Vergleich zu seinen Klassenkameraden wirklich ausgefallen ist. Ist es möglich, dass Sie den Notenspiegel der Klasse sehen dürfen?

Es ist Ihr Elternrecht, die Verteilung der Zensuren in der Klasse zu erfahren. Dabei dürfen Sie sogar den Namen des Schülers mit der besten Arbeit erfahren – weitere namentliche Bekanntgaben sind allerdings nicht zulässig. Bitten Sie den Lehrer Ihres Kindes, den Notenspiegel bei der nächsten Klassenarbeit unter der Arbeit oder an der Tafel zu notieren.

  • Mein Tipp: Es wird immer wieder vorkommen, dass Ihr Kind in einer Klassenarbeit nicht ganz so gut abschneidet. Versuchen Sie dann, Ihren Ärger nicht zu lange andauern zu lassen. Es handelt sich schließlich um eine Note im Rahmen einer Vielzahl von (schriftlichen und mündlichen) Zensuren, die Ihr Kind im Laufe des Schuljahres erhalten wird. Wenn die restlichen Noten gut sind, fällt eine einzelne schlechtere Note nicht allzu sehr ins Gewicht.

7. Muss eine allgemein schlecht ausgefallene oder wegen Krankheit versäumte Klassenarbeit in jedem Fall wiederholt werden?

Es gibt keine allgemeine rechtliche Grundlage für das Nachschreiben von Klassenarbeiten. Lehrer sind nicht verpflichtet, versäumte oder schlecht ausgefallene Klassenarbeiten nachschreiben zu lassen. Der Zeitpunkt des Nachschreibens wird vom Lehrer festgelegt und Ihrem Kind angekündigt. Dabei sollte Ihr Kind ausreichend Gelegenheit zur Vorbereitung erhalten.

Wer hilft Ihnen, Ihre Elternrechte durchzusetzen?

Manchmal bleibt es nicht aus, dass Sie angesichts einer Klassenarbeit Ihres Kindes ins Grübeln kommen oder eine Frage haben. Wo bekommen Sie Hilfe bei Problemen?

1. Suchen Sie Hilfe an der Schule
In erster Linie sollten Sie den Kontakt zum betreffenden Lehrer suchen. Kontaktieren Sie ihn telefonisch, oder vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch. Versuchen Sie, Ihren Unmut möglichst sachlich zu äußern. Lassen Sie den Lehrer sein Verhalten begründen, und hören Sie seine Argumente an. Falls das Gespräch für Sie keine befriedigende Lösung bringt, können Sie selbstverständlich auch die Schulleitung einschalten. Diese wird Ihnen sicherlich bereitwillig Auskunft über rechtliche Bestimmungen geben. Vielleicht gibt es auch einen Vertrauenslehrer, den Sie als Vermittler einschalten können.
2. Suchen Sie Hilfe bei anderen Eltern
In vielen Fällen kann es nützlich sein, sich erst einmal mit den Eltern von Klassenkameraden auszutauschen, bevor Sie ein Gespräch mit dem Lehrer Ihres Kindes führen. Wenn Ihnen z.B. die Benotung einer Klassenarbeit komisch vorkommt, können Sie feststellen, ob es nur Ihr individuelles Empfinden ist oder ob noch andere Eltern Ihren Eindruck teilen. Oft relativieren sich so die eigenen Ansichten. Vielleicht gibt es in der Klasse Ihres Kindes einen Elternstammtisch? Wenn mehrere Eltern Probleme mit dem Verhalten eines Lehrers haben, findet sich sicherlich eine kleine Gruppe, die das Gespräch mit dem Lehrer suchen und ihm die gesammelten Argumente vortragen wird. Vor einem Lehrergespräch ist es hilfreich, mit dem Elternvorsitzenden der Klasse zu sprechen oder den Elternbeirat der Schule zu konsultieren. Zudem können Sie sich mit dem Landeselternrat Ihres Bundeslandes oder auch einem Vertreter des Bundeselternrates in Verbindung setzen, um sich bei Unstimmigkeiten kundig zu machen und Beistand zu holen.
3. Suchen Sie sich juristische Hilfe
Vielleicht stoßen Sie beim Lehrer Ihres Kindes und auch der Schulleitung auf taube Ohren. Fühlen Sie sich im Recht, so kontaktieren Sie in einem weiteren Schritt das für Sie zuständige Schulamt. Die Ansprechpartner dort sind in rechtlichen Fragen bewandert oder wenden sich an spezielle juristische Berater im zuständigen Regierungspräsidium. Selbstverständlich können Sie auch einen Anwalt einschalten, der sich auf Schulrecht spezialisiert hat. Er kann dann Akteneinsicht verlangen und so z.B. eventuelle Beurteilungsfehler feststellen sowie eine Wiederholungsprüfung erwirken. Grundsätzlich können Einzelnoten nicht angefochten werden, Ausnahmen sind Abschlusszeugnisse oder Prüfungen (z.B. Abitur). Da dies noch ein Nischengebiet ist, kann es allerdings sein, dass Sie in Ihrer Nähe keinen entsprechenden Berater finden.

Mein extra Tipp für das Gespräch mit dem Lehrer

Als Eltern kennen Sie verständlicherweise die gängigen Lehrpläne und Verordnungen nur unzureichend. Lesen Sie deshalb vor dem Gespräch mit dem Lehrer Ihres Kindes auf der Homepage des Kultusministeriums Ihres Bundeslandes die gültige Schulordnung. So können Sie gut informiert auf die Äußerungen des Lehrers eingehen.

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Kommentare zu "Streitpunkt Klassenarbeit: Das sind Ihre Rechte als Eltern"
  • Anke schreibt am 29.02.2016

    Guten Tag, mein Sohn sollte in einer Deutscharbeit Adjektive je nach Beugung in eine Tabelle eintragen. Das hat er richtig getan, aber zusätzlich noch alle Formen zu jedem Adjektiv hinzugefügt.Er hat 0 Punkte für die Aufgabe und insgesamt eine 4 erhalten und den Kommentar, die Aufgabe sei falsch verstanden. Ist das okay? Uns kommt es sehr Hart vor.

    Mit freundlichen Grüßen
  • Luca schreibt am 15.02.2016

    Wir haben am Dienstag vor der Faschingsferien unsere Englisch-Schulaufgabe rausbekommen. Heute sollten wir sie abgeben. Heute ist der erste Montag nach den Ferien. Ich hatte heute meine Englisch-Schulaufgabe daheim vergessen und konnte sie deswegen nicht abgeben. Dann meinte die Lehrerin heute dass ich jetzt bis morgen (also den ersten Dienstag nach den Ferien) eine Strafarbeit schreiben soll. So viel ich weiß hat man als Schüler eine Woche Zeit die Arbeit abzugeben. Zählen die Ferien für die Schüler mit? Weil man kann ja schlecht als Schüler in den Ferien die Arbeit abgegeben oder? Ich bin in Bayern auf der Realschule. Bitte helft mir. Danke :).
  • F. schreibt am 18.01.2016

    Kann es sein das ihr hier von Tests Redet?
    Weil im Punkt 3 steht dass der Lehrer keine neue Klassenarbeit schreiben darf bevor sie zurück gegeben wurde.
    Soweit ich weiß darf die Klassenarbeit erst 1 Jahr nach dem sie geschrieben wurde zurück gegeben werden.
    Mann darf aber eine Kopie verlangen.
  • Sigrid schreibt am 09.12.2015

    Mein Sohn hat heute in Mathe eine Klassenarbeit nachgeschrieben. Er ist in der 10. Realschule. Von den Rechnungen die zum Lernen angekündigt waren und die er gelernt hat ist nur eine drangekommen alle anderen Aufgaben waren von den jetzigen Stoff.Die Lehrerin hat mit keinem Wort erwähnt das er andere Aufgaben vom neuen Stoff bekommt. Darf man das?
  • Sarah schreibt am 06.12.2015

    Das ist die Wirklichkeit, habe ich das Recht die Probeb anzufechten, wenn es nicht gemacht wurde, und welcher Paragraph im Schulgesetz ist hier die Grundlage?
  • Sarah schreibt am 06.12.2015

    Ist ein Lehre verpflichtet die Hefteinträge zu korrigieren vor den Probearbeiten in der 4. klasse in der Grundschule, damit der Schüler auch das richtige lernen kann?
  • Steffi schreibt am 16.05.2015

    Frage an alle Grundschullehrer. Unser Sohn (Kl.3) hat letzte Woche eine Arbeit zum Thema Uhr geschrieben Umrechnen Minute in Stunde, Sekunden in Minuten..... Nun hat er sich selber während der Arbeit auf das Aufgabenblatt Notizen gemacht. Er schrieb 60,120,180,240,... an die Seite des Blattes. Rechnete alle Aufgaben und gab die Arbeit ab. Die Lehrerin nahm die Blätter entgegen und meinte : ohne 60er Reihe. Er sollte die Arbeit in einer anderen Klasse während des Unterrichtes noch einmal schreiben- ging natürlich daneben.....
    Im Matheheft rechnete er öffters mit der 60er- Reihe aber die Lehrerin hat ihm nie gesagt, dass das nicht erlaubt sei. Bei HA- Kontrolle muß sie das gesehen haben.
    Darf eine Lehrerin das?
  • Denise schreibt am 03.04.2015

    Hallo schönen guten Tag.
    und zwar geht es um meine Tochter, sie ist in der 2.Klasse.
    In der Schule schreiben sie immer ein Schnellrechentest 45 Aufgaben in 10 Minuten. Darf der benotet werden? Also richtig eingetragene Zensuren?
    Ich kenne es nur das er zwar bewertet werden darf aber nicht mit Zensuren....
    Mein Kind ist fix und fertig weil sie jetzt schon zwei schlechte Noten bekommen hat.
    Sie ist etwas langsamer dadurch erreicht sie nicht so viele Punkte.
  • Sabine schreibt am 24.03.2015

    Mein Sohn geht in die 7. Klasse der Realschule.
    Der Mathelehrer behält die Klassenarbeiten bis zur nächsten Arbeit. Meine Frage ist, ob das rechtens ist?
    LG
  • Laura schreibt am 15.03.2015

    Hallo. Haben da ein großes Problem! Hoffe man kann uns helfen. Unser Sohn 7 Jahre besucht die 2.klasse, und wir haben schon lange das Gefühl, das die Klassenlehrerin ihn nicht leiden kann. Jetzt hat die Klasse am 6.3 einen Test geschrieben, und unter dem Test von unser Sohn stande"ihr Sohn hat nichts geschrieben" unser Sohn war aber an diesen Tag gar nicht in der schule! Ich habe die Lehrerin darauf aufmerksam gemacht, darauf meinte sie, sie hätte den Test am 6.3 unterschrieben. Nur haben wir uns auch den Test einer Klassenkameradin angesehen, da hat sich herausgestellt dass das Mädchen auch den 6.3 da stehen hat, und der Test an den besagten Tag geschrieben wurde. Jetzt vermuten wir, dass die Lehrerin sowas schon öfter getan hat, wir es aber nicht bemerkt haben. Was können wir jetzt tun? Denken dass die Lehrerin dann schon öfter die Noten falsch vergeben hat
  • Theo schreibt am 24.02.2015

    Mein Sohn geht in die 6. Klasse der MS.
    Er bekommt die geschriebenen Proben nicht zurück (es werden die Proben ausgeteilt und zu ihm wird gesag seine liegt beim Rektor).
    Er erfärt keine Note und bekommt seine Probe auch nicht zu Gesicht.
    Er hat einmal eine Probe verspätet wieder abgegeben.
    Ist das erlaubt? Die Lehrerin müsste doch die Probe Ihm genauso austeilen wie den anderen Schülern! Könnte sie danach ja wieder einsammeln. Oder!!! Wie liegt hier die Rechtslage?????
  • Pascal schreibt am 14.02.2015

    Mein sohn wurde Operiert am (Knie) Weil er nicht lange sitzen konnte hatt er viel vom Unterricht verpasst.Muss er jetzt die Klassenarbeit mit schreiben???
  • Laura schreibt am 09.02.2015

    Hallo, wie lang darf denn ein Lehrer eine Klassenarbeit, ohne die Ergebnisse preis zu geben, behalten Bzw gibt es da überhaupt eine Faustregel?
  • Hans Watherl schreibt am 02.02.2015

    Mein Sohn geht in die 4.Klasse (BY).
    Mit der Schule war vereinbart, keine schriftlichen Proben nach den Weihnachtsferien (1Woche); gleich am 2.Tag wurde HSU geschrieben,
    1 ganze DinA4 Seite mit der Überschrift "Mündliche Abfrage"!
    Ist das rechtens?
    Letzte Woche, angesagte HSU-Probe, der Lehrer sammelt vorher zum Wochenende alle Blätter ein,dadurch können die Kinder nicht lernen.
    Ein Referat muss bei ihm min. 8 min dauern, frei gesprochen, wenn ein kind hilfmittel benutzt (Karten, Zelttel,....), ist die Note automatisch eins schlechter.
    Der Stoff in Deutsch und in den Proben übertrifft den Stoff der 6.Klasse Mittelschule.
    Wenn man ihn darauf anspricht, erklärt er einem,das könne er machen wie er wolle, und das er nicht so lasch wie andere Lehrer sei!
  • lothar schreibt am 17.01.2015

    Am Anfang des schuljahr wurde seine klassenlehrerin ( französisch) 2 Monate
    vertreten - in dieser zeit erhielt unser Sohn zweimal eine 2 im mündlichen und im Vokabeltest.
    die Klassenlehrerin kommt zurück - läst eine Arbeit schreiben - unser sohn erreicht 46 % der Punkte und erhält eine 6.
    unser Sohn war anschließend mehrere Wochen krank.
  • Petra schreibt am 15.01.2015

    gerne würde ich wissen, wie ich handeln kann. Unser Sohn geht in die 3. Klasse einer Berliner Schule. Nun wurde in der letzen Woche ab Mittwoch 3 Arbeiten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sexualkunde geschrieben. Leider wusste unser Sohn von diesen Arbeiten nichts, da er erst am Mittwoch in die Schule kam und die Termine dafür schon am Dienstag ins Hausaufgabenheft eingetragen wurden. Besteht die Möglichkeit, dass er die Arbeiten wiederholen kann? Wir haben einen Gesprächstermin mit der Lehrerin vereinbart. Ich würde nun gerne vorab wissen, ob wir die Lehrerin bitten dürfen, dass er die Arbeiten wiederholen kann.

    Mit freundlichen Gruß
    Petra
  • Nicole schreibt am 14.01.2015

    Meine Tochter (4.Klasse) ist heute nach 4-wöchigem Rehaaufenthalt erstmals wieder in die Schule gegangen. Bei einem Gespräch mit der Lehrerin musste ich soeben erfahren, dass diese doch glatt beabsichtigt, sofort heute in der 5. und 6. Stunde einen Aufsatz nachschreiben zu lassen.

    Meinen Einwand, dass selbst die Schule meiner älteren Tochter sich diese erstmal wieder für 2 Tage eingewöhnen lässt ignoriert sie. Morgen muss sie dann eine weitere Probe ohne große Vorbereitung mitschreiben. Obwohl ansonsten die Proben mindestens 1 Woche vorher angekündigt werden.

    Kann ich gegebenenfalls die Benotung des Aufsatzes anfechten lassen?
  • Regina schreibt am 18.12.2014

    Hallo! Wie ist es, wenn die gesamte Klasse einen Teil eines Stoffgebietes nicht verstanden hat und der Lehrer es auch nicht hinbekommen hat im Unterricht. Zur Erklärung: Ich/Wir, angehende Hochbautechniker, haben eine Klausur im Fach Konstruktion geschrieben. Darin war eine Aufgabe, verziehen Sie eine Treppe nach der Proportionalmethode. Keiner wusste so richtig wie es geht und der Lehrer konnte es in der Übungsphase/Unterricht auch nicht. Er hat versucht und gemacht, dass er es selbst irgendwie an die Tafel bekommt und dann war es das. Darf diese Aufgabe benotet werden?
  • Christina schreibt am 18.12.2014

    Muss wegen Krankheit eine Mathe-Ex am nächsten Tag nachgeschrieben werden, obwohl man an diesem Tag gar keine Mathematik-Unterrichtsstunde hat? Mein Sohn hatte an diesem Tag nicht mal seinen Taschenrechner dabei.
  • steffi schreibt am 11.12.2014

    mein sohn (11. klasse) hatte sich vor kurzem zu einem bio vortrag gemeldet.auf diese ausarbeitung und dem vortrag bekam er 0 punkte. die anderen Mitschüler fanden das nicht gerecht und es wurde mit der lehrerin, den eltern, dem Sohn und der klassenlehrerin ein gespräch vereinbart. die bio lehrerin findet ihrer Benotung gut und es ist ihr egal, wenn der schüler in den anderen jahren bei einer anderen lehrerin gute noten hatte (bsd. auf vorträge). Nun wurde letzte woche eine arbeit in der gesamten klasse geschrieben und als einziger wurde mein sohn benotet... wieder mit 0 punkten.
    meine frage... welche möglichkeiten gibt es, um dieser willkür ein vernünftiges ende zu setzen? ich glaube nicht, dass mein sohn bei dieser lehrerin eine chance bekommt - sie wird weiter mit unlauteren mitteln gegen ihn arbeiten können.
    Danke
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