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Zwei kleine Mädchen auf einem Holzschlitten
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Die besten Kinderschlitten im Check

Trendsportarten auf dem Prüfstand

Wenn es auch bei uns wirklich mal geschneit hat, gibt es für Kinder nichts Aufregenderes, als mit dem Schlitten den Hügel hinunterzujagen. Eltern haben dabei die Wahlzwischen klassischen Holzschlitten, sportlichen Rodeln oder kindgerechten Bobs. Gerade für jüngere Kinder ist nicht jedes Modell geeignet. Neben dem Alter und der Größe des Kindes sind auch sein Gewicht, sein Geschick und die Koordinationsfähigkeit wichtig. Ich habe für Sie einige Kinderschlitten unter die Lupe genommen. 

Expertenrat von 
Dipl. oec. troph. Marion Jetter, Ernährungsberaterin, freiberufliche Journalistin

Cooler Klassiker: Mini-Bob

geeignet für kleine Kinder ab 3 Jahren

Einsatzort: Der Mini-Bob lässt sich auf Schlittenbergen, im Neuschnee und auch auf steilen Buckelhängen leicht beherrschen.

Vorteile: Kann durch Gewichtsverlagerung auch von kleinen Kindern kontrolliert werden. Der Haltegriff dient als Bremse und – unterstützt durch die Füße – auch als Steuerhebel. Mit seinem geringen Gewicht (1,6 kg) können ihn Kinder problemlos den Hang hinaufziehen, und er ist auch bei wenig Schnee einsatzbereit.

Kosten: ca. 45 €

Nachteile: Für längere Rodelbahnen, auf denen zudem viele Holzschlitten oder Sportrodel unterwegs sind, ist er nicht ideal. Schließlich befinden sich Rücken und Kopf des Kindes auf der Höhe der hölzernen Laufschienen.

Einfacher Pistenflitzer: Davoser oder Hörnerschlitten

geeignet für Kinder unter 6 Jahren

Einsatzort: einfache Schlittenhügel. Anspruchsvollere bzw. kurvenreiche Rodelstrecken können kleine Kinder noch nicht allein bewerkstelligen. Greifen Sie besser zu einem größeren Zweisitzer-Modell, auf dem auch Sie Platz haben.

Vorteile: Das Kind sitzt erhöht und ist so vor Unterkühlung geschützt. Die klassischen Schlitten aus Holzlatten („Davoser“) sind stabil und relativ günstig. Hörnerschlitten haben den Vorteil, dass sich kleinere Kinder gut festhalten können.

Kosten: ab ca. 50 €

Nachteile: Der Schwerpunkt dieser Schlitten ist relativ hoch, sodass er in Kurven schnell umkippt. Durch die starre, einfache Bauweise lässt er sich nur schwer lenken. Sein hohes Gewicht hat den Nachteil, dass ihn jüngere Kinder nicht den Hang hinaufziehen können.

Schnittiger Freizeitrodel

geeignet für Kinder ab 6 Jahren; für Kinder bis ca. 140 cm Körpergröße eignet sich ein 95 cm Rodel, ältere Kinder bis 170 cm brauchen bereits ein 105 cm großes Modell.

Einsatzort: einfache Schlittenhügel. Anspruchsvollere bzw. kurvenreiche Rodelstrecken können kleine Kinder noch nicht allein bewerkstelligen. Greifen Sie besser zu einem größeren Zweisitzer-Modell, auf dem auch Sie Platz haben.

Vorteile: Die Kufen sind anders als beim normalen Schlitten beweglich und stehen schräg. Durch Ziehen am Steuerseil lassen sich die handgefertigten Freizeitrodel von German Luge leicht lenken. Im höhenverstellbaren Sitzkissen aus Segeltuch bleibt kein Schnee hängen und der Po des Kindes trocken (Tipp: Gibt es auch als stabilen Zweisitzer mit Fußablage für kleine Beifahrer).

Kosten: ca. 189 €

Nachteile: Der Schlitten wird auf eisiger Strecke sehr schnell.

Anspruchsvoller Sportrodel

geeignet für Kinder ab 9 Jahren

Einsatzort: einfache Schlittenhügel. Anspruchsvollere bzw. kurvenreiche Rodelstrecken können kleine Kinder noch nicht allein bewerkstelligen. Greifen Sie besser zu einem größeren Zweisitzer-Modell, auf dem auch Sie Platz haben.

Vorteile: Die schnellen Jugend-Sportrodel von Gasser sorgen dank extratiefer Sitzposition für jede Menge Abfahrtsspaß auf Pisten und Rodelbahnen. Durch die bewegliche Bauweiselassen sie sich mit Gewichtsverlagerung und Ziehen am Band sehr gut lenken.

Kosten: ca. 154 €

Nachteile: Der Rodel erfordert etwas Übung und ist wirklich nur von älteren Kindern zu kontrollieren. Und auch hier gilt: Vorsicht auf eisigen Strecken!

Die wichtigsten Tipps für sicheres Rodeln

  • Bevor Sie mit Ihrem Kind eine kurvenreiche Rodelstrecke hinabfahren, sollten Sie überprüfen, ob es in der Lage ist, den Schlitten sicher zu lenken und vor allem auch zum Stehen zu bringen.
  • Der ADAC empfiehlt, Kinder unter sechs Jahren nicht allein rodeln zu lassen.
  • Kinder sollten gerade auf längeren Rodelstrecken einen Helm tragen – Sie am besten auch.
  • Informieren Sie sich vorher über den Schwierigkeitsgrad der Rodelstrecke und auch über die Schneebedingungen. Ist die Abfahrt stark vereist, können Kinder schnell die Kontrolle über ihren Rodel verlieren.
  • Skipisten sind für Schlittenfahrer verboten.
  • Niemals auf dem Bauch oder mit dem Kopf voran rodeln!

 

 

 

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