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10 Tipps für (schwierige) Gespräche mit Lehrern

Waren die Elternsprechtage während der Grundschulzeit vielleicht noch nette Plaudereien, so erleben manche Eltern während der Pubertät ihres Kindes eine ganz andere Kategorie von Eltern-Lehrer Gesprächen. Nicht selten stehen nun Krisen- oder Konfliktgespräche an. Damit Ihre Gespräche mit Lehrern in Zukunft erfolgreich, also zum Wohle Ihres Kindes, verlaufen, finden Sie in diesem Beitrag zehn hilfreiche Kommunikationstipps.  

Expertenrat von 

Tipp 5: Fragen Sie nach der Sicht des Lehrers!

Bevor Sie sich ein festes Bild zum Beispiel über das Verhalten Ihres Kindes in der Schule machen, fragen Sie zunächst nach der Sicht des Lehrers. Manche Kinder verhalten sich in der Schule tatsächlich ganz anders – negativ wie positiv –, als seine Eltern vermuten.

Tipp 6: Stellen Sie Fragen und hören Sie zu!

Entspannen Sie sich, lehnen Sie sich zurück, und hören Sie erst einmal zu, was der Lehrer Ihres Kindes zu berichten hat. Stellen Sie Fragen, um eine möglichst genaue Vorstellung von den Eindrücken, Ideen und Meinungen Ihres Gesprächspartners zu bekommen. Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen, sollten Sie jedoch gleich zurückfragen, wenn Ihnen bei seinen Ausführungen etwas unklar ist.

Tipp 7: Senden Sie Ich-Botschaften!

Informieren Sie den Lehrer Ihres Kindes umfassend. Schildern Sie dabei Ihre Sicht des Problems offen und ehrlich. Verzichten Sie aber möglichst auf Du-Botschaften (z. B. „Sie bemerken offensichtlich nicht, wenn sich mein Kind im Unterricht meldet“), Du-Botschaften beinhalten fast immer einen Vorwurf bzw. eine Beurteilung oder Verurteilung. Beschränken Sie sich besser auf die wertungsfreie Wiedergabe von Beobachtungen, und senden Sie statt Du Botschaften Ich-Botschaften (z. B. „Tom sagt, dass Sie ihn nicht drannehmen, wenn er sich meldet. Ich spüre, dass er sehr wütend deswegen ist.“

Tipp 8: Bleiben Sie sachlich!

Auch wenn verletzte Gefühle und missachtete Bedürfnisse im Spiel sind: Bleiben Sie dennoch immer sachlich! Sicher können Sie dem Lehrer Verletzungen oder Enttäuschungen mitteilen, doch auch dabei sollten Sie ihn nicht verurteilen oder gar beleidigen, sondern immer sachlich bleiben, sich an Beobachtungen halten und Ich-Botschaften senden (z. B. „Ich bin enttäuscht, denn wir hatten uns durch den Schulwechsel erhofft, dass Jasmin nicht mehr so oft von anderen Schülern geärgert wird“).

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