Kommentare:
© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Der Klassenarbeitsplan: Klassenarbeiten systematisch vorbereiten

Welcher Schüler kennt ihn nicht, den Stress vor den Klassenarbeiten. In der Regel eine Woche vor dem Termin werden Klassenarbeiten angekündigt. Vor allem in den unteren Klassen besprechen die Lehrer oft noch recht genau, welche Inhalte die Schüler besonders vorbereiten sollen. Im Laufe der Mittelstufe hängt es dann von dem einzelnen Lehrer ab, wie detailliert die gemeinsame Vorbereitung ausfällt. Fehlt sie, so stehen gerade die pubertätsbedingt unstrukturierten Schüler ziemlich auf dem Schlauch. Mit dem Klassenarbeitsplan möchten wir Ihrem Kind ein Instrument an die Hand geben, das ihm auf einfache Weise hilft, sich optimal auf seine Klassenarbeiten vorzubereiten. 

Expertenrat von 

Zusammentragen, ordnen, vervollständigen …

Kündigt der Lehrer die nächste Klassenarbeit an, heißt es loslegen. Etwa eine Woche vor dem Termin sollten Schüler in der Mittelstufe mit der Vorbereitung beginnen. Doch bevor Ihr Kind „irgendwie“ mit dem Wiederholen des Lernstoffs anfängt, muss erst einmal Strukturierungsarbeit geleistet werden:

  • Dazu schaut Ihr Kind zunächst alle seine Unterlagen (Haushefte, Schulmappe, Fachbücher etc.) durch und notiert sich, wo es zu den wichtigen Themen der Arbeit jeweils Informationen findet.
  • Anschließend oder währenddessen ordnet Ihr Kind die Inhalte den jeweiligen Themengebieten zu.
  • Nun sollte Ihrem Kind aufgefallen sein, ob es zu einem Themenbereich keine oder nur unvollständige Aufzeichnungen hat. Um die Vervollständigung dieser Lücken sollte es sich am besten sofort, auf jeden Fall aber am nächsten Tag kümmern.

Lerninhalte auf die zur Verfügung stehenden Arbeitstage verteilen

Hat Ihr Kind sich einen umfassenden Überblick über die Inhalte verschafft und alle Materialien vervollständigt, kann es nun die einzelnen Themenbausteine auf die verbleibenden Arbeitstage verteilen. Dabei sollte Ihr Kind berücksichtigen,

  • an welchen Tagen es viel bzw. nur wenig Zeit zum Lernen hat, z.B. weil es lange Schule oder Training hat, ein Arzttermin geplant ist oder eine Geburtstagsfeier stattfindet etc.,
  • für welche Themen es mehr bzw. weniger Zeit zum Lernen und Wiederholen benötigt, weil hier noch größere Defizite vorliegen bzw. weil es das Thema schon sicher beherrscht (die geschätzte Arbeitszeit kann Ihr Kind in den Klassenarbeitsplan mit eintragen),
  • ob es sich an ein oder zwei Tagen zum gemeinsamen Lernen verabreden möchte, z. B. mit einem Klassenkameraden oder mit Freunden,
  • dass immer etwas dazwischenkommen kann, z. B. ein ungeplanter Besucher, Verständnisschwierigkeiten oder Kopfschmerzen; daher sollte Ihr Kind besser früher mit dem Lernen anfangen und mindestens einen Puffer-Tag einplanen,
  • dass der letzte Tag Wiederholungs- und Wohlfühltag ist! Diesen Tag sollte Ihr Kind nicht mehr zum Lernen, sondern nur noch zum Wiederholen nutzen. So stellt es sicher, dass der Lernstoff wirklich sitzt, und es kommt kein unnötiger Stress mehr auf. Am späteren Nachmittag sollte auf jeden Fall Schluss mit der Vorbereitung sein, so dass Ihr Kind sich noch etwas Gutes tun kann, z. B. Schwimmen gehen, Fahrrad fahren, Freunde besuchen etc.
Diesen Artikel weiterlesen?
Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten
Kommentare zu "Der Klassenarbeitsplan: Klassenarbeiten systematisch vorbereiten"
Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden. Datenschutz-Hinweis
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Lernen und Motivation" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Lernen und Motivation" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?