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Machtkämpfe am Abend in der Trotzphase
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Trotzphase: So verhindern Sie Machtkämpfe am Abend

Tipps für ein stressfreies Zubettgehen

In einem gewissen Alter landen Kinder in der Trotzphase. Machtkämpfe sind da keine Seltenheit. Oft kommt es abends vor dem Zubettgehen zu Konflikten, die die ganze Familie stressen. Lesen Sie hier, wie Sie die Machtkämpfe am Abend am besten verhindern und auflösen können. 

Expertenrat von 
Dr. Martina Hahn-Hübner, Gesundheits-Expertin, Medizinjournalistin

Kinder um die 3 Jahre erleben oft eine ausgeprägte Trotzphase, in der es oft zu Machtkämpfen zwischen dem Kind und mindestens einem Elternteil kommt. Insbesondere, wenn sich diese Machtkämpfe gerne auf den Abend verlagern, ist das sehr nervenaufreibend. Bei Kindern äußert sich dies häufig, wenn sie, bevor Sie ins Bett gehen, auf einmal ganz viele Dinge zusätzlich zum gewohnten Abendritual möchten, beispielsweise ein weiteres Glas Wasser, Milch oder Tee, noch eine weitere Geschichte lesen oder ähnliches. Zudem müssen bestimmte Dinge jeden Abend genau gleich ablaufen. Weicht die Situation vom gewohnten Ritual ab, wird lautstark der richtige Ablauf eingefordert. Wenn dies nicht geschieht, folgen meist große Tobsuchtsanfälle.

Trotzphase & Zubettgehen: So entschärfen Sie den Machtkampf am Abend!

Es ist gar nicht so selten, dass Kinder penibel auf der Einhaltung bestimmter Rituale und Abläufe bestehen, die zur Harmonie in der Familie führen. Diese geben dem Kind Sicherheit und Orientierung. Wie stark ein Kind alles „reglementiert“ haben möchte und wie sehr es bei Abweichungen vom Ablauf aus dem Konzept kommt, ist individuell sehr unterschiedlich.

Bei Kindern in der Trotzphase ist dieses Bedürfnis in der Regel recht ausgeprägt. Besprechen Sie mit Ihrem Kind am besten schon am Nachmittag, was ihr für das Abendritual wichtig ist.

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Kommentare zu "Trotzphase: So verhindern Sie Machtkämpfe am Abend"

  • Simone schreibt am 06.01.2015

    Wir haben das Ritual, nach dem Sandmännchen noch eine Geschichte zu schauen und dann gehts ins Kinderzimmer zum Umziehen und bettfertig machen. Leider ist oft schon auf dem Weg ins Kinderzimmer meine Bitte, dass er gleich pullern gehen soll schon zu viel und jeder weitere Satz macht den bis dato ruhigen Abend zum Kampf. Mein Sohn ist 3 einhalb, trocken und auch sonst sehr selbstständig. Aber wenn er nicht will, dann ist der ganze Abend hinüber. Habt Ihr eine Idee, wie es anders gehen kann?
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