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Die unterschätzte Gefahr: Holzschutzmittel und Insektizide!

In älteren Häusern kann, selbst wenn eine Holzbehandlung mit Holzschutzmitteln schon 30 Jahre oder länger zurückliegt, noch immer eine erhebliche Schadstoffbelastung bestehen. Aber auch Bellos Flohhalsband oder der Griff zur Sprühflasche gegen Pflanzenschädlinge setzen Insektizide frei. 

Expertenrat von 

Lindan im Dachgebälk: Ältere Häuser können noch immer belastet sein

Giftige Holzschutzmittel wurden bis in die 1980er Jahre ziemlich sorglos eingesetzt. Sie enthielten unter anderem die heute verbotenen Wirkstoffe Lindan und PCP (z. B. damals in den Holzschutzlasuren Xylamon® oder Xyladecor®). Ob im Haus verbautes Holz (Dachstuhl, Holzwände oder -decken) mit giftigen Holzschutzmitteln behandelt worden ist, kann man weder sehen noch riechen. Hier hilft nur eine Holz- oder Staubprobe weiter. Leider gasen diese Schadstoffe jahrzehntelang aus, sodass belastetes Holz aus der Wohnung entfernt werden sollte. Dachgebälk kann eventuell einige Millimeter tief abgehobelt oder mit einer Spezialfolie luftdicht verpackt und anschließend verkleidet werden.

Eine Belastung mit Holzschutzmitteln ist möglich oder gar wahrscheinlich bei

  • Häusern aus den 1970er Jahren, in denen viel Holz verbaut wurde, oder
  • bei sichtbaren Spuren eines früheren Schädlingsbefalls (z. B. Fraßspuren,„Wurmlöcher“), denn in diesen Fällen erfolgte meist eine Behandlung mit Insektiziden.
Mein Tipp
Holz in Innenräumen braucht keinen Holzschutz! Sofern trockenes Holz mit einer Holzfeuchte von unter 18 Prozent verwendet wird, wird es von Schädlingen und Pilzen nicht befallen. Wenn Holz auf einer Lattung angebracht wird, kann dahinter Luft zirkulieren, sodass feucht gewordenes Holz auch wieder trocknen kann. 
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