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Pubertät und Haushaltsarbeit
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Pubertät: So helfen Pubertierende im Haushalt!

Je älter Ihre Kinder werden, umso verständlicher ist es, dass Sie ihre Mithilfe im Haushalt erwarten. Nicht selten gibt es dabei Konflikte, die sich in der Pubertätszeit mitunter zu richtigen Machtkämpfen ausweiten können. Doch wie verhalten Sie sich richtig, damit auch Ihr heranwachsendes Kind in Zukunft stressfreier im Haushalt mithilft?  

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Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Bei seiner Mutter wäre das anders, ergänzt der zwölfjährige Ben: „Bei uns gibt es schon Absprachen.“ Er müsse zum Beispiel den Müll hinaustragen. „Aber dann vergesse ich es manchmal.“ Er schmunzelt: „Dann meckert meine Mutter, ich sage: 'Gleich mach ich das!' Aber oft vergesse ich es doch…und dann macht es meine Mutter.“ Er schüttelt seinen Kopf: „Was soll man machen! Ist halt so!“ Er stockt: „Ich entschuldige mich dann…Tja, so ist das!“

„Wie bei mir“, fährt die 13-jährige Emilia fort. „Man entschuldigt sich, und alles ist in Ordnung. Das Spiel geht von vorne los.“ Ihr Gesichtsausdruck wird ernst: „Das ist schon fies von mir, aber Eltern sind einfach leicht zu durchschauen!“

Mithilfe im Haushalt – je früher desto besser!

Diese Gesprächsausschnitte zeigen Gründe auf, warum es zu Konflikten kommt und weshalb die richtige Kommunikation in der Pubertät so wichtig ist: Grundsätzlich: Kinder müssen von Anfang an – nicht erst in der Pubertät(!) – zur Mithilfe im Haushalt herangezogen werden. Kinder haben ein Bedürfnis, die Zugehörigkeit zur Familie durch ihr Mittun zu beweisen. Das fängt mit dem zweiten, dritten oder vierten Lebensjahr an. Hören die Kinder aber in diesem Alter, sie würden bestimmte Aktivitäten noch nicht oder nur zu langsam können, ist es mit diesem natürlichen Wunsch nach Mithilfe vorbei. Es bildet sich die Vorstellung aus, man würde in einem „Hotel Mama und Papa“ wohnen, in dem man rundum versorgt das Leben genießen kann. Je später Heranwachsende in die Mithilfe einbezogen werden, umso wichtiger sind Absprachen und Regeln – sie signalisieren Verlässlichkeit und gegenseitigen Respekt.

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