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Der richtige Sonnenschutz für Ihr Kind

Ging man früher noch recht sorglos mit der Sonne um, sind Eltern heute sehr bedacht, ihre Kinder gut davor zu schützen. Lesen Sie hier, worauf Sie beim Sonnenschutz bei Ihren Kindern achten sollten. 

Expertenrat von 
  1. Der LSF (Lichtschutzfaktor) bei Sonnencremes ist oft ungenügend. Zu diesem Ergebnis kamen frühere Untersuchungen der Stiftung Warentest. Bei fünf von 16 geprüften gängigen Produkten wurden die angegebenen Lichtschutzfaktoren um mehr als 20 Prozent unterschritten. Im Jahr 2006 wurden spezielle Sonnenschutzmittel für Kinder getestet – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen von „gut“ bis „mangelhaft“. Die beiden mit „gut“ bewerteten Produkte waren „Penaten Baby Sonnencreme“ mit LSF 40 und „Nivea Sun Sonnenmilch für Kinder“ mit LSF 50+.
  2. Der LSF gibt nur an, wie gut ein Sonnenschutzprodukt vor UVB-Strahlen schützt. Die Eigenschutzzeit der Haut, die abhängig vom Hauttyp ist, wird um den auf dem Produkt angegebenen LSF verlängert. Der UVA Schutz einiger Sonnenschutzprodukte lässt trotz des Aufdruckes „nach australischer Norm“ deutlich zu wünschen übrig (Veröffentlichung in der Zeitschrift DermoTopics). Es ergaben sich bei Untersuchungen an der TU Braunschweig enorme Unterschiede. Schwächen fanden sich insbesondere bei den Produkten von Billiganbietern. Markenhersteller lagen im UVA-Schutz im Mittel um etwa 75 Prozent über den Schutzleistungen der günstigen Eigenmarken von Discountern und Drogeriemärkten.
  3. Sonnencreme schützt Kinder nur dann mit dem angegebenen LSF, wenn sie dick genug aufgetragen wird. Tests mit fluoreszierender Sonnencreme haben gezeigt, dass einerseits oft ein „Sicherheitsabstand“ von ein bis zwei Zentimetern zur Kleidung oder zum Haaransatz gelassen wird. Zum anderen wird meist zu wenig Sonnenschutzmittel verwendet. Denn um den angegebenen LSF zu erreichen, müssten zwei Milligramm des Produktes pro Quadratzentimeter Haut aufgetragen werden. Speziell bei dünnflüssigen Sonnenschutzmitteln (und die werden von den Kleinen meist eher akzeptiert als zähe Cremes!) besteht die Gefahr, dass sie nicht dick genug aufgetragen werden. 

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