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Ehrgeiz fördern: So erreicht Ihr Kind die Lernziele

Eine gesunde Portion Ehrgeiz braucht jedes Kind, um seine Ziele zu verwirklichen und kompetent mit den Herausforderungen unserer Leistungsgesellschaft umzugehen. Zwischen der motivierenden Lust am Gelingen und einem übertriebenen Wettbewerbsdenken ist jedoch oft nur ein schmaler Grat. Wenn der Ehrgeiz überhand nimmt, ist die seelische Gesundheit des Kindes gefährdet. Wie Sie mit dem richtigen Maß die Lernmotivation Ihres Kindes unterstützen, ohne es zu überfordern, lesen Sie im folgenden Beitrag. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

5. Jedes Kind hat seinen eigenen Königsweg

Kinder sind verschieden, und daher ist auch ihre Herangehensweise ans Lernen unterschiedlich. Dabei sind Interesse und Engagement manchmal wichtiger als vereinbarte, pädagogisch wertvolle Regeln. Wichtig ist, dass Ihr Kind Spaß am Arbeiten hat und sein Ehrgeiz nicht gebremst wird.

Beispiel: Falls Ihr Kind lieber am Küchentisch rechnet, anstatt allein in seinem Zimmer zu sitzen, sollten Sie nicht unbedingt auf das Arbeiten am eigenen Schreibtisch bestehen. Vielleicht stachelt ein kleiner Wettlauf (wer ist zuerst fertig, das Kind mit den Hausaufgaben oder der Vater mit dem Abwasch) Ihr Kind erst richtig an.

6. Raum für Freizeit muss sein

Kinder brauchen neben der Schule und dem schulischen Lernen ausreichend Freizeit, um sich optimal zu entwickeln. Mit der Zeitplanung haben Grundschüler aber noch so ihre Schwierigkeiten. Helfen Sie Ihrem Kind bei der Planung seiner Lern- und Freizeiten, damit es einen ausgewogenen Tagesablauf hat.

Beispiel: Familienplaner helfen auch Kindern, ihre Aktivitäten besser zu organisieren. Es gibt sie in jeder Buchhandlung oder im Internet. Natürlich können Sie sich auch selbst einen individuellen Kalender basteln. Sprechen Sie einmal am Tag über die anstehenden Aufgaben und lassen Sie Ihr Kind eigene Aktivitäten unbedingt selber eintragen.

7. Unterstützen Sie die Selbstständigkeit Ihres Kindes

Planen Sie Ihr Kind bei der Verteilung der Aufgaben im Haushalt mit ein, aber lassen Sie es selbst entscheiden, wie und wann es seine Aufgaben erledigt. Kinder setzen ihre Aufgaben gerne nach eigenen Vorstellungen um. Wenn es gelingt, wird der Ehrgeiz angekurbelt.

Beispiel: Räumt Ihr Kind regelmäßig die Spülmaschine aus, sollte es ruhig selbst entscheiden, wo die Teller und Gläser im Schrank ihren Platz haben.

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