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Immer mehr Kinder besitzen ein eigenes Smartphone und auch Grundschüler sind immer öfter online unterwegs.
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Wissenswertes rund um Snapchat, WhatsApp & Instagram für Kinder

Informierte Eltern

Immer mehr Kinder besitzen ein eigenes Smartphone und auch Grundschüler sind immer öfter online unterwegs. Nicht immer wissen die Eltern, was ihre Kinder im Internet „treiben“. Deshalb ist es auch für Eltern von Grundschülern wichtig, dieses Thema nicht zu ignorieren, sondern mit ihrem Kind offen darüber zu sprechen. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Nutzung von Smartphones nimmt bi Kindern immer weiter zu

Von den 12- bis 13-Jährigen besaßen schon 2015 fast 80% ein eigenes Smartphone, so die aktuellsten Zahlen der Statistiker, und auch Grundschüler sind immer öfter online unterwegs. Ganz weit oben in der App-Nutzung stehen momentan die sozialen Kontaktdienste Snapchat, WhatsApp und Instagram. Um sicherzugehen, dass das eigene Kind im Internet keinen Gefahren ausgesetzt ist, haben Eltern verschiedene Optionen.

Sie können ...

  • Ihrem Kind ein Smartphone verbieten,
  • eine Schutzsoftware installieren die den Zugang zum Internet reguliert und regelmäßig kontrollieren,
  • mit Ihrem Kind auf einer Vertrauensbasis den Umgang mit dem Internet regeln.

Das gegenseitige Vertrauen setzt jedoch voraus, dass Eltern gemeinsam mit dem Kind die Regeln für den Gebrauch des Smartphones festlegen. Das geht nur, wenn sie wissen, welche Apps und Programme geeignet sind und welche Gefahren ihrem Kind drohen.

Eltern müssen sich informieren

Ich erlebe immer wieder Eltern, die über die Benutzerregeln und Gefahren der beliebtesten Kommunikations-Apps wenig wissen. WhatsApp halten sie für jugendfrei, Instagram für eine Kreativ-Plattform und Snapchat kennen sie gar nicht. Falls auch Sie ein Informationsdefizit haben und einen Überblick über die häufigsten Kurznachrichtendienste suchen, wird Ihnen die folgende Übersicht sicher weiterhelfen.

Diese Apps werden von Kindern und Jugendlichen am meisten genutzt

WhatsApp:

  • Kurznachrichten versenden, Fotos und Videos versenden, Direktanrufe. 
    Neu: Slideshows, die sich selber löschen.
  • Altersfreigabe: ab 13 Jahren
  • Nutzer*: ca. 700 Millionen
  • Sinnvolle Datenschutzeinstellungen: Privatsphäre unter Einstellungen anpassen
  • Belästigungen: Kontakte können blockiert werden

Snapchat:

  • Bilder und Videos versenden, die Bilder löschen sich nach 10 Sekunden bis 24 Stunden je nach Einstellung von selbst, Direktanrufe, Bildbearbeitung.
  • Altersfreigabe: ab 13 Jahren, 
    für jüngere Nutzer SnapchatKidz (versendet keine Daten)
  • Nutzer*: ca. 150 Millionen
  • Sinnvolle Datenschutzeinstellungen: Privatsphäre schützen durch entsprechende Einstellungen, Passwortschutz von Bildern möglich.
  • Belästigungen: Kontakte können blockiert werden

Instagram:

  • Posten und Bearbeiten von Fotos und Videos (Hashtags # möglich), 
    Kommentarfunktion, Slideshow, automatisches Löschen der Bilder.
  • Altersfreigabe: ab 13 Jahren
  • Nutzer*: ca. 500 Millionen
  • Sinnvolle Datenschutzeinstellungen: Profil bearbeiten – erhöhter Schutz
  • Belästigungen: können als „Problem melden“ angezeigt werden

* Quelle: https://de.statista.com

Interessantes Studienergebnis: Fernsehen ist Nummer 1 bei Kindern

Eine aktuelle Studie vom März 2016 der Mediengruppe RTL (Quelle: http://bit.ly/2lTI5Pn) zeigt deutlich, dass Grundschulkinder noch immer vom Fernsehen fasziniert sind und viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Erst im Alter zwischen 9 und 11 Jahren steigt die Nutzung des Internets sprunghaft von 17% auf 43% an. Auf diese Entwicklung sollten sich Eltern vorbereiten.

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