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Jungen zum Lesen motivieren: Hilfreiche Tipps!

Viele Eltern stellen irgendwann frustriert fest, dass ihr pubertierender Nachwuchs freiwillig zu keinem Buch mehr greift. Dabei sind es deutlich mehr Jungen als Mädchen, die kein oder nur ein geringes Interesse am Lesen zeigen. Nicht selten wirkt sich das wenige Lesen leider auch negativ auf die Lesekompetenz der Schüler und damit unmittelbar auf die schulischen Leistungen aus. Was Sie als Eltern tun können, um vor allem Ihren männlichen Nachwuchs zum Lesen zu bewegen, erfahren Sie im folgenden Beitrag. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Keine Pflichtlektüre, kein erhobener Zeigefinger

Oberstes Gebot beim familiären Lesen bzw. Vorlesen ist jedoch, dass Sie als Eltern selbst Spaß daran haben. Je authentischer das Lesen von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern zu Ihrem Alltag gehört, umso besser. Genauso wenig sollte dann auch das häusliche Lesen für Ihren Sohn zur Pflichtlektüre werden. Lesen unter Zwang ist zu Hause ähnlich wirkungslos wie in der Schule. Schon der erhobene (pädagogische) Zeigefinger wird ihn eher demotivieren, als mit Freude zum Lesen zu bewegen. Setzen Sie lieber auf das Prinzip „Freiwilligkeit“ und das ehrliche Interesse am Lesestoff.

 

Platz schaffen zum Lesen

Nicht unwichtig für ein schönes Leseerlebnis ist auch der Ort, an dem gelesen wird. Schauen Sie daher, ob sich in Ihrer Wohnung bzw. im Zimmer Ihres Sohnes schon ein solch angenehmer Leseort befindet oder ob Sie hier gemeinsam nachbessern müssen. Manchmal reichen schon ein bequemer Sessel, eine schicke Leselampe und ein kleines Bücherregal für eine solche „Lieblingsecke“.

Persönliche Vorlieben berücksichtigen

Die Chancen, dass Ihr Kind, vor allem Ihr Sohn, freiwillig zu einem Buch oder einer Zeitschrift greift, stehen also dann am besten, wenn Sie mit der Lektüre tatsächlich seine Interessen treffen. Schaut er gerne bestimmte Filme oder Serien im Fernsehen, ist er vielleicht Science-Fiction-Fan oder Sport Freak, liebt er Computerspiele etc.? Zu vielen TV- und Kino-Produktionen gibt es Bücher, und auch zu fast allen anderen Themen finden sich entweder in Buch- oder Zeitschriftenform zusätzliche Angebote. Hilfreich kann es auch sein, wenn Sie erfahren, was die Freunde Ihres Sohnes gerne lesen – vielleicht bekommt er ja so eine motivierende Empfehlung. Nicht selten ist auch die Textform ausschlaggebend: Gerade die Jungen bevorzugen oft Comics, Zeitschriften oder Sachbücher. Akzeptieren und unterstützen Sie diese Vorlieben, dann behält Ihr Sohn den Spaß am Lesen bei.

 

Internet-Tipp: Leseliste für Jungen zwischen 13 und 18

Für jüngere Jungen, vor allem aber auch für Ihren pubertierenden männlichen Nachwuchs finden Sie unter www.jungenleseliste.de viele Lese-Anregungen. Zu allen vorgestellten Büchern erhalten Sie dort eine kurze Inhaltsangabe und eine Begründung für die Auswahl des Buches. Zusätzlich bekommen Sie noch Tipps für geeignete Zeitschriften sowie zahlreiche weitere Hinweise und Ideen, wie Sie Ihren Jungen beim Lesen fördern können.

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