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So kaufen und verkaufen Sie Möbel, Kinderkleidung und Spielzeug

Wie Second Hand unser Leben erleichtern kann

Kinder sind teuer - diese Binsenweisheit hören Eltern allzu oft. Und natürlich ist dies wahr, Kleidung und Spielzeug für den Nachwuchs kann schnell ins Geld gehen. Da kann Second Hand eine gute Alternative sein. 

Expertenrat von 

Nie wieder im Leben braucht und kauft man so viele Dinge, wie mit einem Baby und später Kleinkind. Natürlich, denn all das, was man für den kleinen Menschen braucht, muss neu angeschafft werden. Niemand hat eine Wickelkommode und eine Babywiege zu Hause herumstehen. Und ehrlich gesagt macht das Shoppen für den Nachwuchs unheimlich viel Spaß, denn es gibt einfach so viel Auswahl!

Andererseits kann einem schon anders werden, wenn man die Massen an Dingen sieht, die auf Käufer warten. Sie alle wurden unter Einsatz von Ressourcen produziert, was letztlich immer auch den Planeten schädigen kann. Rohstoffe werden verbraucht, Müll fällt an. Nicht alle Waren kommen aus einer vertrauenswürdigen Herstellung, was dazu führt, dass bei Tests immer wieder gefährliche Chemikalien in Kinderkleidung gefunden werden.

Der Grund ist einerseits, dass verwendete Kunststoffe giftig sein können und hier die Grenzwerte oft überschritten werden. Andererseits braucht konventionell angebaute Baumwolle, um lohnenswerte Erträge zu bringen, den Einsatz von Pestiziden, die sich hinterher in der daraus hergestellten Kleidung finden können. Das Gleiche gilt für zweifelhafte Färbemittel, mit denen die beliebten, knallbunten Farben auf den Stoff gebracht werden.

Wie können Sie als Eltern hier nachhaltiger handeln und dadurch auch die Gesundheit des Kindes schützen? Die Lösung kann der Kauf und auch Verkauf gebrauchter Artikel sein.

Das 2. Händchen und seine vielen Vorteile

Der ersten Vorteile beim Kauf gebrauchter Artikel liegen auf der Hand: Sie können dadurch enorm viel Geld sparen und unnötige Umweltverschmutzung vermeiden. Zudem werden viele Dinge nur für kurze Zeit gebraucht, etwa die Baybwiege oder der Laufstall. Auch der Kinderwagen und Buggy sind nicht zu lange im Gebrauch und müssen daher auch nicht unbedingt neu sein. Manche Babygeschäfte bieten den Service an, etwa den Stubenwagen mieten zu können und ihn einfach wieder zurückzubringen, wenn er nicht mehr benötigt wird. Dort wird er dann sachgerecht gereinigt und steht für das nächste Baby zur Verfügung.

Haben Sie ein seltsames Gefühl beim Kauf gebrauchter Babykleidung? Das muss nicht sein, denn es kann sogar gesundheitliche Vorteile haben. Fabrikneue Kleidung enthält meist mehr bedenkliche Stoffe, die nach einigen Malen Waschen kaum noch vorhanden sind. Zudem sind kleine Kinder ja nicht „schmutzig“ und man kauft nur Dinge, die einen sehr guten Eindruck machen.

Sie kennen das sicherlich aus dem eigenen Zuhause: In der Regel haben Kinder heute viel mehr Sachen, als sie überhaupt anziehen können. Der Schrank ist voll, getragen werden aber meist nur die liebsten Teile. Und ehe man sich versieht sind die Kinder schon wieder herausgewachsen. Viele gebrauchte Teile sind also neuwertig.

Es gibt nur wenige Dinge, die sie besser nicht gebraucht kaufen sollten: Schuhe, denn sie sind durch den vorherigen Träger bereits geformt, Schnuller und Unterwäsche.

Wenn Sie selbst die gebrauchten Dinge Ihres Kindes verkaufen, dann tun sie der Umwelt ebenfalls etwas Gutes: Sie vermeiden Müll, leben Nachhaltigkeit vor und können ein Plus in der Kasse verzeichnen. Sie sehen also, Gebrauchtes zu kaufen und auch zu verkaufen hat viele Vorteile. Doch wo bekommt man solche Sachen am besten, und wie kann man sie besonders günstig verkaufen?

Die besten Handelsplätze für gebrauchte Kinderkleidung, Spielzeug und Möbel

Freunde und Bekannte

Die erste Adresse für gebrauchte Dinge sind Freunde und Bekannte, die selbst schon Kinder haben. Oft haben sie Sachen abzugeben, man weiß es aber nicht. Es lohnt sich, herumzufragen und auch selbst Dinge anzubieten, wenn der eigene Nachwuchs schon größer ist. Allerdings geht man hier mit dem Preis eher ein wenig herunter. Das ist beim Kauf von Vorteil, beim Verkauf eher von Nachteil. Dafür wird man seine Dinge schnell und unkompliziert los.

2. Hand Babyläden

Spezielle Läden, in denen man gebrauchte Möbel, Kinderwagen usw. mieten oder kaufen kann, gibt es mittlerweile in jeder Stadt. Das nachhaltige Konsumieren ist eben ein wichtiger Teil der Gesellschaft geworden, und gerade Eltern haben ein großes Interesse daran, dass die Welt sauberer und gesünder wird. Der Vorteil ist, dass man hier gleich noch eine fachgerechte Beratung bekommt. Die Preise sind allerdings etwas höher als beim direkten Kauf, denn der Laden muss Umsatzsteuer abführen und hat auch sonst mehr Nebenkosten als ein privater Verkäufer.

Flohmarkt

An ein oder zwei Wochenenden sollte man seine gebrauchten Sachen losgeworden sein, so war es früher immer. Man darf jedoch nicht vergessen, dass ein Flohmarkt, auf dem man selbst verkaufen will, sehr anstrengend sein kann. Immerhin muss man alle seine Sachen vor Ort transportieren, aufbauen und dann stundenlang da sein. Es gibt Menschen, denen macht das richtig viel Spaß, andere sind schnell genervt.

Das Einkaufen auf dem Flohmarkt ist hingegen recht entspannt, denn man bleibt nur so lange da, wie man mag. Man schlendert ein wenig herum und sucht sich bequem die gewünschten Dinge aus. Einer der wichtigsten Vorteile: Man sieht genau, wer die Teile verkauft und kann sich ein Bild von der Person machen.

Online: momox fashion

Momox konnte sich als Buchhandel einen Namen machen und ist seit einiger Zeit erfolgreich als Zwischenhändler Mode am Markt. So können Sie bei momox fashion gebrauchte Kleidung für Damen, Herren oder auch Kinder ganz schnell und einfach online verkaufen. Das hat mehrere Vorteile: Langes Handeln oder hunderte Fotos von gebrauchten Artikeln machen wird hier überflüssig. Nach Eingabe der Marke und Kategorisierung des Produkts erhalten Sie sofort einen festen Ankaufspreis und können die Gebrauchtkleidung kostenlos versenden.

Online: Ebay

Ebay ist DER Online-Marktplatz für gebrauchte Kleidung, Spielwaren und Möbel, wobei sich auf der Plattform natürlich auch unzählige Shops für Neuwaren finden. Es ist ein zweigeteiltes System, das Platz für Profihändler und private Gelegenheitsverkäufer bietet, was einzigartig ist. Hier seine gebrauchten Sachen an den Mann zu bringen, kann jedoch sehr zeitaufwendig werden, denn man muss alles einzeln fotografieren, anpreisen, verhandeln und aufwendig verschicken. Zudem sind manche Verkäufe sind sehr schleppend, was ebenfalls unnötige Zeit und Stress kosten kann.

Beim Einkauf gebrauchter Teile profitiert man von einer immensen Auswahl verschiedener Anbieter. Man sieht zwar nicht, von wem man kauft, kann sich allerdings anhand der Bewertungen ein Bild machen.

Fazit: Egal ob online oder offline, die Hauptsache ist, dass man beim Kaufen und Verkaufen von gebrauchten Sachen die Nachhaltigkeit im Blick behält! Dies lohnt sich nicht nur für den eigenen Geldbeutel, sondern auch langfristig für die Umwelt. 

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