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Geldanlagen sind als Finanzielle Vorsorge für Ihre Kinder wichtig. Doch was ist die beste herangehensweise?
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Geldanlage mit Weitblick – Finanzielle Vorsorge für Ihre Kinder

Sicherheit für die Zukunft Ihrer Kinder

Viele Eltern setzen sich das Ziel, ihren Kindern möglichst frühzeitig ein finanzielles Polster zu schaffen. Davon sollen diese in späteren Zeiten einen Nutzen ziehen und zum Beispiel ihre Ausbildung finanzieren. Doch worauf ist ganz unabhängig von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln zu achten, um dieses Vorhaben erfolgreich in die Tat umzusetzen? Wir haben einen genaueren Blick auf das Thema geworfen. 

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Die klassische Herangehensweise bei Geldanlagen für Kinder

In den vergangenen Jahren gab es schon viele Elterngenerationen, die das Ziel verfolgten, früh Geld für ihre Kinder anzulegen. Dafür rückte meist das Sparbuch als Mittel der Wahl in den Vordergrund. Einerseits sprach dafür die Sicherheit des angelegten Geldes, die von der Bank garantiert werden konnte. Durch die Umstände der Zeit war es trotz der nicht vorhandenen Volatilität der Anlage möglich, attraktive Renditen zu erzielen. Zinsen von fünf Prozent und mehr pro Jahr waren selbst auf dem Sparbuch möglich. Durch den Effekt des Zinseszinses gelang es nun, den ursprünglich angelegten Betrag im Laufe der Jahre automatisch zu erweitern. Dabei war es natürlich hilfreich, über einen möglichst langen Horizont der Anlage zu verfügen. Denn je früher das Geld angelegt wurde, desto eher war eine Wertsteigerung im Laufe der Zeit möglich.

In diesen Tagen ist davon abzuraten, das Sparbuch für die Anlage des Geldes zu wählen. Geschuldet ist dies den Zeichen der Zeit, die kaum nennenswerte Wertzuwächse bei dieser Form der Anlage ermöglichen. Dafür verantwortlich ist wiederum der niedrige Leitzins, der von der EZB ausgegeben wurde. Weitere Informationen rund um dessen Auswirkungen hält dieser empfehlenswerte Anbieter bereit. Auf dem normalen Sparbuch ist es derweil nur noch möglich, etwa 0,1 Prozent Zinsen pro Jahr zu erhalten. Selbst bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro sind dies gerade einmal 10 Euro pro Jahr. Ebenso zu berücksichtigen ist die langsame Entwertung des Geldes im Zuge der Inflation. Es ist somit durchaus möglich, dass diese kleinen Gewinne noch durch die Inflation ausgeglichen werden. Die Anlage entwickelt sich auf diese Weise zu einem schlechten Deal für die Sparer.

Geldanlage für Kinder: Chancen und Risiken volatiler Anlagen

Geldanlage für Kinder: Chancen und Risiken volatiler AnlagenSelbst konservative Sparer in Deutschland liebäugeln inzwischen mit einer Anlage ihres Geldes in volatileren Formen. So versprechen zum Beispiel Aktien selbst in diesen Tagen niedriger Zinsen attraktive Renditen. Wer dazu bereit ist, das Risiko schwankender Kurse auf sich zu nehmen, bekommt so in den Genuss einer Chance, wie sie sich bei klassischen Formen der Geldanlage längst nicht mehr bietet. Bei einer starken Diversifikation, die die Sicherheit des angelegten Geldes erhöht, sind noch immer bis zu acht Prozent Wertzuwachs pro Jahr möglich. Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro sind dies bereits 800 Euro jährlich. Leicht lässt sich nachvollziehen, welche Beträge aus den angelegten Summen erwachsen können, bis sie tatsächlich einmal von den Kindern genutzt werden.

Der lange Horizont der Anlage, die bei einer Investition für die eigenen Kinder definitiv gegeben ist, hält weitere Vorteile für die anlegenden Eltern bereit. Denn langfristig entwickelte sich der Finanzmarkt stets positiv. Kleine Einbrüche und Krisen, die auf den ersten Blick dramatisch wirkten, glichen sich langfristig wieder aus. Die kurzfristigen Schwankungen des Werts haben somit einen weitaus geringeren Einfluss auf den Wert der eigenen Anlage, als dies auf den ersten Blick vielleicht vermutet wird. Unter dem Strich wirkt sich dies positiv auf das Risiko aus, dem das Geld ausgesetzt ist. Ein Verlust stellt sich schließlich erst unter der Voraussetzung ein, dass die eigenen Anteile zu einem niedrigeren Kurs verkauft werden. Wer sie stattdessen für den entsprechenden Zeitraum im Portfolio hält, überbrückt diese Phase ohne Mühe.

Die richtige Diversifikation

Auch die richtige Diversifikation des Geldes trägt zu einer gelungenen Anlage bei. Damit ist die Aufteilung der zur Verfügung stehenden Summe auf unterschiedliche Anlageformen gemeint. Wer sich zum Beispiel auf die Investition in Aktien konzentrieren möchte, sollte stets mehrere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Ländern wählen. So wirken sich einzelne Einbrüche der Kurse weniger stark auf die eigene Position aus. Weiterhin steigt die Wahrscheinlichkeit, durch Zufall oder die richtige Einschätzung in ein stark aufstrebendes Unternehmen zu investieren, welches dazu in der Lage ist, über die Jahre hinweg einen besonders starken Zuwachs des Werts an den Tag zu legen. Auch die regelmäßigen Ausschüttungen einer Rendite an die Aktionäre werden dann zu einer Möglichkeit, die angelegte Summe zu erweitern und den Blick auf neue wirtschaftliche Möglichkeiten zu lenken, wie sie im Zuge des Zinseszins-Effekts entstehen.

Wahl der Geldanlage: Sparplan oder einmalige Einzahlung?

Nun gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, um ein Konto für das eigene Kind zu eröffnen. Einerseits ist es möglich, um den Zeitraum der Geburt einen einmaligen größeren Betrag einzuzahlen und gewinnbringend anzulegen. Alternativ bieten viele Banken inzwischen den sogenannten Sparplan an. Nach diesem Modell wird auf monatlicher oder jährlicher Basis ein kleinerer Betrag angelegt. Damit sinkt die finanzielle Belastung, die punktuell vorhanden ist, deutlich ab. Welche der beiden Optionen im individuellen Fall am besten geeignet ist, hängt in der Praxis von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. Einerseits geht es um die Frage, welche finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Bietet sich die Möglichkeit, direkt einen großen Betrag zu investieren und die Zeichen am Markt sind günstig, so spricht nichts dagegen, dies zu tun. Wer sich stattdessen für einen Sparplan entscheidet, verzichtet damit allerdings nicht auf die guten Chancen, die in finanzieller Hinsicht damit verbunden sind.

Der Blick auf die Kosten

Der Blick auf die Kosten ist besonders bei längeren LaufzeitenAls Gewinn der Anlage kann natürlich die Rendite abzüglich aller Kosten und Steuern bezeichnet werden. Viele Anleger sind sich dabei dem großen Einfluss der Gebühren nicht bewusst, die Banken immer wieder bei einer solchen Geldanlage erheben. Es ist durchaus angebracht, im Vorfeld etwas Zeit zu investieren, um diese zu senken. Dafür können in diesen Tagen nicht nur klassische Hausbanken in Betracht gezogen werden. Vielfach gelingt es auch den Direktbanken im World Wide Web attraktive Angebote für ihre Kunden zu formen. Sie werden so zu einer ebenso seriösen wie sicheren Alternative. Gerade aufgrund des langen Zeitraums der Anlage haben die Kosten und Gebühren einen größeren Einfluss auf den Gewinn, als dies der erste Blick verdeutlicht. Wer deshalb mit einer gewissen Umsicht an das Thema herantritt, trifft in jedem Fall eine gute und durchdachte Entscheidung.

Sicherheit für die Zukunft Ihrer Kinder

In der Praxis gibt es viele Situationen, in denen sich der Nachwuchs in besonderer Form über den angelegten Betrag freut - unabhängig davon, wie hoch dieser am Ende des Tages sein mag. Durch eine geschickt gewählte Anlage und die notwendige Zeit ist es selbst bei einem moderaten Startkapital möglich, bedeutsame Summen zu erwirtschaften. Sehr häufig stehen diese dann in der kritischen Phase des Starts in das Leben des Erwachsenen zur Verfügung. Dann ist vielleicht ein Auto notwendig, um selbst an die erste Arbeitsstelle zu kommen. Oder das Studium und die dafür notwendige Wohnung müssen finanziert werden. An und für sich stellt das viele Jahre zuvor angelegte Konto dann eine Sicherheit dar, wie sie durch nichts zu ersetzen ist. Wer früh damit beginnt, auf diese Weise finanziell aktiv zu werden, hat in jedem Fall die Möglichkeit, im Laufe der Jahre eine ansehnliche Rendite zu erwirtschaften, die dann mit Sicherheit auf Dankbarkeit stoßen wird. Der Aufwand, der dafür in Kauf zu nehmen ist, lässt sich kaum ins Verhältnis zu den großen Gewinnen setzen, wie sie im Laufe von fast zwei Jahrzehnten möglich sein sollten.

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