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Betreuungsgeld

Betreuungsgeld: Wenn Sie sich Vollzeit der Erziehung widmen

Was sich so harmlos liest, sorgte in den vergangenen Monaten sehr oft für Zündstoff in der Politik. Betreuungsgeld, für manch einen steht das Wort als Synonym für „Herdprämie“. Das Betreuungsgeld ist noch ganz neu und kommt als Hilfe für Familien erst 2013 zur Entfaltung. 

Expertenrat von 
Ingrid Neufeld, Erzieherin

Wie hoch ist das Betreuungsgeld?

Die Höhe des Betreuungsgeldes beträgt monatlich zunächst 100 Euro, später soll es auf 150 Euro pro Kind aufgestockt werden. Die verschiedenen Modelle sind noch unklar. Ebenso ist nicht sicher, ob Hartz-IV-Empfänger Bargeld oder Gutscheine erhalten sollen. Dasselbe gilt für Eltern mit Migrationshintergrund.

Über die Umsetzung wird im Augenblick noch heftig diskutiert. Während die CSU massiv für das Betreuungsgeld eintritt, ist diese familienpolitische Leistung in der schwarz-gelben Koalition weiterhin umstritten. Völlig abgelehnt wird das Betreuungsgeld von der Opposition. Claudia Roth von den Grünen will gar vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Denn sie ist der Meinung, „dass das Betreuungsgeld verfassungsmäßig sehr bedenklich ist“.

Was wird durch das Betreuungsgeld bewirkt?

Grund für die Einführung des Betreuungsgeldes ist der schleppende Ausbau von Kindertagesstätten. Da Kinder künftig einen Rechtsanspruch auf Betreuung haben sollen, wird von der Politik ein Betreuungsgeld für die Mütter angeboten, die die Betreuung zu Hause übernehmen.

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Kommentare zu "Betreuungsgeld: Wenn Sie sich Vollzeit der Erziehung widmen"
  • Anni schreibt am 15.08.2014

    Das mit dem Betreuungsgeld finde ich eigentlich eine gute Sache. Nur ist es mit 150 € etwas gering. Es ist ja derzeit auch wieder stark in der Diskussion ob es wieder abgeschafft werden soll. Ich bin gespannt wie sich das mit dem Betreuungsgeld weiter entwickelt.
  • Diana schreibt am 29.07.2013

    Ich habe schon lange auf soetwas gewartet, da wir mit einem Gehalt, 2 Kindern und einem saniertem Haus nicht über die Runden kommen und ich für meine Kinder als Mutter auch die ersten Jahre persönlich da sein will. Nun bekommen wir das Betreuungsgeld aber nicht, da unsere Jüngste am 01.08.2011 geboren ist und in ein paar Tagen gerade mal 2 Jahre alt wird!
    Da muß sich doch wohl Niemand wundern, dass bislang so wenige Anträge auf Betreuungsgeld eingegangen sind, wenn ein Großteil der Betroffenen es gar nicht erhalten kann !!
    Außerdem bin ich bei derartigen Umfragen noch nie befragt worden. Ich halte die Ergebnisse nicht für richtig.
    Viele wissen auch nicht, dass es Betreuungsgeld ab dem 01.08. gibt und es beantregt werden muß. Da könnte man auch die Eltern die es betrifft mal anschreiben, um realistische Daten zu erhalten und nicht einfach sagen, das Geld will Keiner haben.
    Das ist mal wieder typisch Politik!
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