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Elterngeld Berechtigung

Wer ist berechtigt, Elterngeld zu beziehen?

Vielen jungen Familien erleichtert das Elterngeld immens den Start in den neuen Lebensabschnitt, denn für die ersten Lebensmonate des Kindes sorgt die staatliche Unterstützung dafür, dass junge Eltern sich nicht mit Existenzängsten herumschlagen müssen. Wer Anspruch auf Elterngeld hat, erfahren Sie auf den kommenden Seiten. 


Wie viel darf ich nebenbei arbeiten?

Grundsätzlich sieht das BEEG vor, dass Sie Elterngeld auch dann bekommen können, wenn Sie neben der Kinderbetreuung arbeiten. Sie dürfen nur nicht mehr als 30 Stunden in der Woche arbeiten – und zwar im Monatsdurchschnitt! Das heißt aber, dass Sie frei wählen können, wie Sie Ihre Arbeitszeit einteilen. Sie können auch 2 Wochen jeweils 45 Stunden arbeiten und die anderen beiden Wochen ganz freinehmen – in diesem Fall kommen Sie auf 22,5 Wochenstunden (90 Stunden aus 2 Wochen durch 4 Wochen geteilt) und bekommen trotzdem Elterngeld.

Dieses Elterngeld allerdings wird entsprechend gekürzt, weil Sie ja Geld verdienen – mehr dazu ab Seite 19. Und 2 Ausnahmen sieht das Gesetz von der 30-Stunden-Regelung vor: Absolvieren Sie eine Ausbildung, bekommen Sie auf jeden Fall unabhängig von der wöchentlichen Stundenzahl Elterngeld – das gilt auch für Tagesmütter, die nicht mehr als 5 Kinder in Tagespflege betreuen.

Tipp für Selbstständige
Auch Sie dürfen natürlich nicht mehr als 30 Stunden in der Woche im Monatsschnitt arbeiten, weil Sie ansonsten den Elterngeldanspruch verlieren. Sie müssen die gearbeitete Stundenzahl allerdings nur in Zweifelsfällen nachweisen – die meisten Ämter akzeptieren, wenn Sie versichern, dass Sie nicht mehr als 30 Stunden arbeiten. Grundsätzlich rate ich Ihnen dazu, auf Arbeit ganz zu verzichten, denn gehen Sie einer Teilzeitbeschäftigung nach, werden Sie auch Honorare erhalten oder Umsätze erzielen – und gefährden damit Ihren Elterngeldanspruch. 

Der Inhalt dieses Artikels dient lediglich zur allgemeinen Information über die jeweiligen Rechtsgebiete beziehungsweise über die jeweiligen rechtlichen Situationen. Der Artikel stellt keine Rechtsberatung dar und kann die rechtliche Beratung im Einzelfall nicht ersetzen!

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