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© Tyler Olson - Fotolia.com
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Vertauschte Rollen: So lernen Kinder leichter!

In unserer Rubrik „Elternwissen aktuell“ informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten und Studien aus dem Bereich Erziehung und Lernen. Heute erfahren Sie, wie Kinder leichter lernen können und warum Sie bei der Einnahme von sogenannten AFA-Algen als Nahrungsergänzungsmittel vorsichtig sein sollten. 

Expertenrat von 

AFA-Algen: Nicht gesund, sondern giftig!

Nahrungsergänzungsmittel, die AFA-Algen (Aphanizomenon-Flos-Aquae-Algen) enthalten, werden als „Heilmittel“ gegen das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS), aber auch zur Stärkung des Immunsystems angepriesen. Ihre Wirksamkeit konnte bislang allerdings nicht belegt werden. Zweifelsfrei nachgewiesen ist hingegen, dass viele dieser Präparate bedenkliche Mengen Microzystine enthalten. Microzystine sind ein starkes Lebergift, das eine ähnliche Wirkung hat wie das Gift in Knollenblätterpilzen. Es können dadurch auch Schäden an Hirn und Nieren auftreten. Mittlerweile wurde von der Gesundheitsbehörde in Oregon (USA) ein provisorischer Richtwert von 1 Mikrogramm Microzystine pro Gramm Algenpräparat erlassen. Toxikologische Untersuchungen an der Universität Konstanz ergaben, dass 10 von 16 getesteten Produkten, die in Deutschland und der Schweiz verkauft wurden, bedenkliche Mengen Microzystine aufweisen und den Richtwert überschreiten.

Mein Tipp:
AFA-Algen werden als Nahrungsergänzung meist über einen längeren Zeitraum genommen. Das ist besonders für Kinder gefährlich, denn der vorläufige Richtwert bezieht sich auf einen maximalen täglichen Konsum von 2 Gramm Produkt durch einen Erwachsenen. Kinder haben beim Verzehr der gleichen Tagesration eine wesentlich höhere Giftaufnahme pro Kilogramm Körpergewicht und sind somit auch stärker gefährdet. Geben Sie Ihrem Kind daher kein AFA-Algen-Präparat!

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