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Prüfungsangst bekämpfen
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Lampenfieber & Prüfungsangst: So kann der Körper helfen!

Lampenfieber und Prüfungsangst sind Stressreaktionen des Körpers und führen oft zum Blackout in wichtigen Situationen. Wie Sie Ihrem Kind helfen, gegen Prüfungsangst und Lampenfieber vorzugehen, lesen Sie in diesem Artikel. 

Expertenrat von 

Lampenfieber bekämpfen: Den Puls senken durch richtige Atmung

Bei Angst beginnt das Herz zu rasen, und Ihr Kind wird immer zappeliger. Mit der folgenden Entspannungsübung kann es versuchen, seinen Pulsschlag wieder zu verlangsamen. Der Vorteil dieser Übung ist, dass sie beinahe zu jeder Zeit und an jedem Ort durchgeführt werden kann, ohne dass es jemand bemerkt. Die Übung kann Ihrem Kind helfen, sich vor oder während einer Klassenarbeit, in Lernpausen, auf dem Weg zur Schule oder während einer Schulstunde zu entspannen und zu beruhigen. Beim normalen Üben reichen in der Regel drei bis fünf Minuten aus, bis sich Ihr Kind über die Atmung völlig entspannt hat. Je häufiger es trainiert, desto schneller stellt sich der Erfolg auch in der akuten Stresssituation ein, sodass vielleicht schon zehn tiefe Atemzüge zum Entspannen reichen. Und so funktioniert die Atemtechnik:

  • Lege oder setze dich bequem hin, und lass deine Schultern locker und entspannt herunterhängen.
  • Atme jetzt einige Male ein und aus, bis du ruhig und bereit für die eigentliche Atemübung bist.
  • Atme ruhig und tief durch die Nase ein. Dabei atmest du zuerst in den Bauch, sodass er sich wölbt. Deine Brust und dein Oberkörper dürfen sich dabei nicht verspannen.
  • Während du einatmest, zählst du langsam in Gedanken von 1 bis 3.
  • Nun hältst du die Luft kurz an, während du bis 5 weiterzählst.
  • Dann atmest du langsam die Luft durch den Mund aus und zählst dabei rückwärts von 5 bis Nach dem Ausatmen legst du eine kurze Pause ein, bevor du wieder neu mit dem Einatmen beginnst.
  • Wiederhole das Ein- und Ausatmen mehrere Male, bis du dich ruhig und entspannt fühlst.

Prüfungsangst bekämpfen: Der persönliche Mutmach-Satz

Durch schlechte Gedanken können Stress und Angst entstehen. Geht Ihr Kind hingegen positiv gestimmt in eine Klassenarbeit, ist sein Kopf frei, und es kann sich vollkommen auf die Aufgaben konzentrieren. Der Gedanke „Ich bin nicht nervös und habe keine Angst!“ könnte jedoch genau das Gegenteil bewirken, nämlich dass Ihr Kind schließlich Angst bekommt. Das liegt hier an der negativen Formulierung. Sinnvoll ist es daher, wenn sich Ihr Kind für Klassenarbeiten einen positiven Mutmach-Satz vorformuliert, der ihm Ruhe und Kraft gibt, die Herausforderung zu meistern, zum Beispiel: „Ich bin ruhig und gelassen, gut vorbereitet und habe viel Zeit.“ Diesen kann Ihr Kind auf eine Karte schreiben und ihn vor der nächsten Klassenarbeit mehrmals laut sich selbst vorlesen. Bei der Formulierung sollte es also darauf achten, dass es schreibt, was es möchte, und auf keinen Fall das, was es nicht möchte.

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