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Wie Sie mit Musik das Leistungsvermögen Ihres Kindes fördern können

Viele Eltern glauben, dass sich Musik positiv auf den Lernerfolg ihres Kindes auswirkt. Doch gibt es dafür wirklich konkrete Belege? Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte und noch laufende Studie (AMseL) über die Auswirkungen von Musik auf den Lernprozess widmet sich über 3 Jahre lang dieser Frage. Erste Ergebnisse zeigen auf, wie Lernen, Sprache und Musik zusammenhängen. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Ihr Kind von der Musik und dem Musizieren profitieren kann – und wann Musik eher störend für den Lernerfolg ist. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Je mehr Mitesser es gibt, desto kleiner fallen die Stücke aus. Doch besonders etwas ältere Kinder bestehen oft darauf, beim Lernen Musik zu hören, oder drehen die Anlage auf, sobald die Eltern aus dem Raum sind. Das ist einfach cool, und so sind hier dann intelligente Kompromisslösungen gefragt. Wenn Sie absolute Ruhe nicht durchsetzen können, ist eine leise, ruhige Hintergrundmusik immer noch besser als laute oder unruhige HipHop-Musik, ein Hörspiel oder gar ein laufender Fernseher. Doch kann man Musik auch gezielt einsetzen, um den Lernprozess positiv zu beeinflussen, nämlich wenn Ihr Kind demotiviert oder ängstlich ist.

Ein guter Anfang: Musik bringt Ihr Kind in Schwung

Als Einstieg und Motivationshilfe in die Hausaufgabenzeit kann Musik enorm förderlich sein. Wenn Ihr Kind nach dem Mittagessen noch müde und schlapp in den Seilen hängt, kann es durch ein Lieblingsmusikstück aus seiner Lethargie gerissen werden. Sein Kreislauf kommt in Schwung, das Gehirn schaltet in den Aktivmodus und die notwendige Konzentration und Motivation für die Lernphase kann aufgebracht werden.

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