Kommentare:
© doble.d - Fotolia.com

Wie Sie mit positiver Kommunikation Konflikte erfolgreich lösen

Positive Kommunikation ist – wie könnte es anders sein – das Gegenteil von negativer Kommunikation. Unter dem Begriff der „negativen Kommunikation“ können Sie all das Verhalten zusammenfassen, das entweder zu keiner nachhaltigen Lösung eines Konflikts beiträgt oder die Lösung von Konflikten gänzlich verhindert. Unter dem Begriff der „positiven Kommunikation“ möchten wir Ihnen hier nun eine Auswahl von Kommunikationsstrategien vorstellen, ohne die es zu keiner echten Lösung eines Konflikts kommen könnte. 

Expertenrat von 

Positive Strategie 2: Ich-Botschaften

  • Ich-Botschaften sind das positive Gegenstück der Du-Botschaften. Ich-Botschaften erklären persönliche Gefühle und Bedürfnisse, statt den anderen zu beschuldigen, zu mahnen, zu be- oder zu verurteilen, zum Beispiel „Ich mache mir Sorgen, wenn du so spät nach Hause kommst“, statt „Du bist schon wieder zu spät!“.
  • Statt Widerstand, Trotz oder Streit fordern Ich-Botschaften Verständnis und Einfühlungsvermögen von Ihrem Kind. Ich-Botschaften haben so eine Appellwirkung – sie sind eine Bitte um Hilfe!
  • Manchmal ist es sinnvoll, Ich-Botschaften durch Begründungen zu erweitern. Das ist weniger fordernd und hilft Ihrem Kind, Sie besser zu verstehen.
  • Treffen Ihre Ich-Botschaften dennoch auf Widerstand, sollten Sie Ihr Kind damit nicht weiter strapazieren, sondern besser zur ersten Strategie, dem passiven und aktiven Zuhören, wechseln. So signalisieren Sie ihm, dass Sie es ernst nehmen und auf seine Gefühle und Bedürfnisse achten wollen.
  • Bedenken Sie, dass Ich-Botschaften kein Ratschlag und auch keine Schlussfolgerung angehängt werden sollten (z.B. „Ich denke, du solltest jetzt …“). So würden Sie Ihrem Kind die wertvolle Chance nehmen, an der Lösung des Problems aktiv mitzuarbeiten.

 

Positive Strategie 3: Stärken der positiven „Kopfbewohner“

Ihr Kind hört je nach Stand des Selbstbewusstseins oder zum Beispiel auch bei schulischen Leistungen verschiedene „innere Stimmen“. Wir nennen diese inneren Stimmen „Kopfbewohner“. Achten Sie darauf, dass Sie in der Kommunikation mit Ihrem Kind nur die guten und motivierenden Kopfbewohner stärken. Alle anderen Kopfbewohner bremsen Ihr Kind, machen es missmutig, aggressiv oder demotivieren es.

Diesen Artikel weiterlesen?
mehr erfahren...

Wie Sie sich bei schwierigen Konflikten verhalten sollten und welche Übungen Ihnen in diesen Situationen helfen können, erfahren Sie als Abonnent des "Pubertäts-Überlebensbriefs"!

Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten
Kommentare zu "Wie Sie mit positiver Kommunikation Konflikte erfolgreich lösen"
  • Dorothee schreibt am 16.10.2014

    Dieser Artikel hat mir sehr gut gefallen. Er war vielschichtig. Es gab ein (wenn auch sehr kurz gehaltenes) Beispiel. Was mich besonders gefreut hat ist, dass das Thema "Körpersprache in der Erziehung" aufgegriffen wurde. Dieses Thema wird leider allgemein vernachlässigt. Es gibt kaum Eltern-Literatur dazu und das, obwohl ca. 50% der Kommunikation via Körpersprache laufen und noch mal ca. 30% über Mimik.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich dieses Themas weiterhin schwerpunktmäßig annehmen würden.

    Liebe Grüße,

    D. Schaefer
Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden. Datenschutz-Hinweis
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Eltern-Kind-Kommunikation" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Eltern-Kind-Kommunikation" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?