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Rauchen in der Pubertät
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Pubertät: Wie halte ich mein Kind vom Rauchen ab?

Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind darin unterstützen können, gar nicht erst mit dem Qualmen oder „Dampfen“ anzufangen. Auch wenn Eltern das nicht immer verhindern können, lohnt es sich doch, ein paar vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Rauchen in der Pubertät- Von wegen harmlos: E-Shishas und E-Zigaretten

Relativ neu auf dem Markt sind die sogenannten E-Shishas. Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen, etwa Schokolade, Gummibärchen oder Keks. Immer mehr 13- und 14-jährige probieren die bunten E-Shishas aus. Doch Vorsicht: Auch wenn die speziell für Jugendliche entwickelten E-Shishas nikotinfrei sind, sind sie doch keineswegs harmlos. E-Shishas sind Einweg-E-Zigaretten und haben mit einer echten Shisha (Wasserpfeife) nichts gemein. Eine E-Zigarette (elektrische Zigarette) ist ein kleines Gerät, in dem durch Ansaugen eine aromatisierte Flüssigkeit („Liquid“) verdampft wird. Hierbei entsteht ein sogenanntes Aerosol (Gasgemisch), das der Konsument inhaliert. Die Hauptbestandteileder E-Zigaretten- Liquids sind Propylenglykol und/oder Glyzerin sowie Aromastoffe (in E-Zigaretten für Erwachsene ist auch Nikotin enthalten).

Durch Inhalation gelangen dann die chemischen Stoffe in den Körper. In einer aktuellen Stellungnahme warnt das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ausdrücklich vor dem Konsum von E-Zigaretten und stuft sie als „gesundheitlich bedenklich“ ein. Und zwar aus folgenden Gründen:

  • Es können Vergiftungserscheinungen auftreten, wenn der Teenager zu oft hintereinander oder zu tief inhaliert.
  • Es fehlen aussagekräftige Studien über die Gefahren der Inhalation von Propylenglykol.
  • Manche Aromastoffe können bei Jugendlichen Allergien auslösen.
  • Die Liquids und das Aerosol einiger E-Zigaretten enthalten krebserregende Stoffe.
  • Die langfristigen gesundheitlichen Folgen der Chemikalieninhalation auf die Atemwege von Heranwachsenden sind laut DKFZ derzeit nicht abzuschätzen.
  • Außerdem vereinfachen die vermeintlich harmlosen und leckeren E-Zigaretten möglicherweise den Wechsel zu nikotinhaltigen „echten“ Zigaretten.
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