Wenn das Kind extrem launisch ist…

Trotzphasen sind wirklich schlimm. Aber wenn Kinder fast schon unausstehlich sind, kommt man an seine Grenzen?! Diese 7 Tipps können Euch vielleicht helfen! 

Liebe Eltern,



diese Trotzphasen bringen uns doch wirklich an die Grenzen oder?

Aktuell habe ich diesen Trotzkopf bei mir in der Wohnung, in Form eines 77 cm kleinen aber eigentlich gang zuckersüßen kleinen Mädchens. Sie testet jetzt extrem ihre Grenzen aus. Sie “überhört” sogar schon… Und das mit ihren 16 Monaten.



Viele Eltern fragen sich wohl, was sie an der Erziehung falsch gemacht haben, aber ich kann Euch schon mal beruhigen, IHR SEID DABEI NICHT SCHULD. Das sind die eigenen Köpfe unserer Kinder. Ihre eigene Persönlichkeit entwickelt sich. Dabei meinen es unsere Kleinen aber nicht böse mit uns (das sollte man sich immer vor Augen führen 😉 ).

Ich versuche es einfach mit Geduld und 100maligen Wiederholen. Mal in “Kindersprache”, mal in “Erwachsenensprache”.



Natürlich kommen wir trotz unserer unglaublichen Geduld einmal, zweimal … an unsere Grenzen. Wir können schon bei den kleinsten Dingen ausrasten. ABER liebe Mamas und Papas, WIR MÜSSEN UNS UND UNSERE GEFÜHLE KONTROLLIEREN! Denn unser Kind kann unseren Wutausbruch nicht einordnen und versteht es nicht!



Normalerweise dauert die Trotzphase ca. bis zum zweiten Geburtstag. In derzeit entwickelt sich wie gesagt die eigene Persönlichkeit, sie lernen mit Gefühlen umzugehen und für die spätere Entwicklung ist es auch ganz wichtig.



Hier habe ich ein paar Tipps für Euch, wie wir Eltern mit Trotzphasen umgehen können:



1) Natürlich sollen wir nicht zu allem Ja und Amen sagen, aber wir müssen unsere Kinder auch nicht überall einschränken. Stellt Bücher und Dinge in die unteren Regale, welche die Kinder nehmen dürfen. Was auch mal heraus gezogen werden darf, aber eben nicht kaputt gehen kann.



2) Feste Regeln tagsüber sind unheimlich wichtig. Es mal so zu machen und morgen dann so, ist nicht gut! Auf Bücher wird nicht herum gestiegen! Wir essen mit dem Löffel, nicht mit den Fingern! Schuhe kommen an die Kommode! …

Das gibt dem Kind auch Sicherheit und es weiß was zu tun ist.



3) Sagt Euren Kindern, wann was zu tun ist. Beispielsweise: Du darfst noch ein bisschen mit Deiner Freundin spielen, danach fahren wir heim! Erst müssen wir Dich wickeln, danach darfst Du Dein Buch ansehen!



4) Wir sind der Ansicht, dass man die Kinder “nach” einer Trotzphase auch mal in den Arm nehmen kann. Lasst es schreien und toben und wenn es sich beruhigt hat dann zeigt dem Kind, dass Ihr es trotzdem lieb habt, auch wenn Ihr nicht immer nach seiner Pfeife tanzt.



5) Bei einer Trotzphase hilft auch Ablenkung! Will ein Kind unununbedingt etwas haben, dann lenkt es ab. Da kommt plötzlich ein fliegender Löffel, oder die Mami spielt GuckGuck…. Lasst Euch etwas einfallen!



6) Bestraft Euer Kind NIEMALS bei einem Wutausbruch. Kinder testen und meinen es dabei nicht böse. Es ist eine Phase, welche auch wieder vorbei geht.



7) Schlagen, beißen oder ähnliches sollte untersagt werden. Klare Regeln sind auch hier wichtig!



Habt Ihr noch Ergänzungen? Wie geht Ihr vor bei Trotzphasen Eurer Kinder? Was macht Ihr, wenn Euer Kind nicht in den Kindergarten oder nichts essen will?

Ich freue mich auf Eure Antworten.



Liebe Grüße sendet



Kathrin mit Celina