Kommentare:
Pubertierende müssen lernen Ordnung zu halten.
© Monkey Business - Fotolia.com

Schluss mit Chaos: Ordnung halten in der Pubertät!

„Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.“ Dieses Zitat von Albert Einstein hat Ihr pubertierender Nachwuchs vermutlich bereits als Rechtfertigung für sein Zimmer- oder Schreibtischchaos benutzt. Wenn Sie sich dabei nicht auf eine philosophische Diskussion einlassen wollen, sondern Handlungsanweisungen suchen, erfahren Sie hier  

Jan-Uwe Rogge Portrait
Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Zum Problem wird die Unordnung für Ihr Kind allerdings in dem Moment, in dem es sein Chaos nicht mehr kontrollieren kann und beispielsweise

  • benötigte Zettel oder Arbeitsmaterialien nicht mehr findet,
  • unkonzentriert beim Lernen ist, weil es sich von herumliegenden Dingen ständig ablenken lässt,
  • wichtige Hausaufgaben oder Termine für Klassenarbeiten vergisst,
  • zunehmend inhaltlich auf dem Schlauch steht, weil das Chaos auf dem Schreibtisch den Überblick im Kopf nicht mehr zulässt.

Auch wenn Ihr Kind in dieser Situation vermutlich kaum zugeben wird, dass es ein Ordnungsproblem hat, so sollten Sie Ihm dann doch helfend unter die Arme greifen. Folgende Tipps und Ideen für pubertierende (und bereits erwachsene) „Chaoten“ haben sich hier bewährt:

5 Tipps gegen das Chaos bei Jugendlichen in der Pubertät

Tipp 1: Trennung von Arbeitsplatz und Entspannungsbereich bei Heranwachsenden

Oft ist der Schreibtisch zugleich der Ort, an dem Ihr Kind seine Hausaufgaben erledigt und lernt, aber auch Computer spielt, zeichnet, Zeitschriften liest und liegen lässt oder den Chemiebaukasten auspackt. Besser ist es, eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Freizeitbereich im Zimmer Ihres Kindes zu schaffen. Richten Sie gemeinsam mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter eine Arbeitsecke mit Schreibtisch, Bücherregal, Ablagen etc. ein, sodass alle Schulmaterialien beim Lernen griffbereit sind. Wenn diese Ecke ordentlich bleibt, hilft das der Konzentration bereits sehr, und Ihr Kind muss nicht ständig vor dem Lernen aufräumen.

Tipp 2: Eine Wohlfühl-Atmosphäre für Jugendliche schaffen

Lernen und Arbeiten machen dann Spaß, wenn es in einer angenehmen Atmosphäre geschieht. Fühlt sich Ihr Kind in seiner Lernumgebung wohl, verknüpft sein Gehirn Lernen auch eher mit positiven Empfindungen und lernt leichter
Eine gedankliche Trennung zwischen Lernen = doof und Freizeit = cool schadet nicht nur der grundsätzlichen Einstellung zum Arbeiten, sondern ganz einfach auch dem Gelingen des Lernprozesses. Deshalb fragen Sie am besten Ihr Kind, wie es sich sein Zimmer und seinen Arbeitsbereich einrichten möchte, damit es sich gerne dort aufhält. Das muss nicht immer gleich Geld kosten. Mit Farbe, Pflanzen und handwerklichem Geschick kann Ihr pubertierendes Kind hier gut selbst tätig werden. Und: Wer sich selbst sein kleines Reich schaffen darf, wird es kaum gleich wieder verwüsten.

Diesen Artikel weiterlesen?
mehr erfahren...

Als Leser des "Pubertäts-Überlebensbriefes" erhalten Sie hier noch exklusiven Zugriff auf 3 weitere Tipps, sowie 2 Strategien zur Chaos-Vermeidung in der Pubertät.

Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten
Kommentare zu "Schluss mit Chaos: Ordnung halten in der Pubertät!"
Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden. Datenschutz-Hinweis
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Erziehungstipps" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Erziehungstipps" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?