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Lernen und Konzentration fördern
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Populäre Irrtümer rund ums Thema Lernen und Konzentration

„Mäuse haben eine Vorliebe für Käse“, „Piloten dürfen keine Zahnplomben haben“, „Das Lesen im Dunkeln schadet den Augen“, „Red Bull enthält eine Substanz, die aus Stierhoden stammt“ – die Liste populärer Fehleinschätzungen rund ums Lernen und das Thema Konzentration ließe sich beliebig fortsetzen. Auch im Lernumfeld sitzen Eltern wie Schüler nicht selten Irrtümern auf. An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Auswahl vorstellen. 

Expertenrat von 

Irrtum 2: Gehirnjogging fördert die Intelligenz!

Falsch! Es gibt keinerlei Erkenntnisse und wissenschaftliche Studien, die einen Zusammenhang zwischen Trainingsübungen fürs Gehirn und der menschlichen Intelligenz beweisen können. Ob Sudoku, Wortakrobatik, Brain-Gym, kinesiologische Übungen, die Anwendung von Mnemotechniken oder Tricks zum Behalten großer Informationsmengen wie in Kapitel 5 beschrieben: Zum Training der „grauen Zellen“, der Konzentration und der Aufmerksamkeit sind Übungen wie z.B. die Gehirnjogging-Apps prima geeignet. Schlauer werden wir dadurch jedoch nicht.

Irrtum 3: Durch wiederholtes Lesen wird besser behalten!

Falsch! Doch gerade diesen Fehler begehen Schüler im Pubertätsalter sehr gerne und häufig. Die Vorbereitung auf eine anstehende Klassenarbeit beschränkt sich dann ausschließlich auf das Lesen der prüfungsrelevanten Inhalte in Heften und Büchern. Für besonders leistungsstarke Schüler scheint das als letzte Gedächtnisstütze vor der Arbeit eine gute Lernmethode zu sein. Für viele andere jedoch ist dieses eindimensionale Wiederholen keine brauchbare Methode der Vorbereitung. Der Lernstoff wird so nur einkanalig erfasst und ist folglich in der Prüfungssituation nicht immer gleich abrufbar, zumal in Klassenarbeiten der Lernstoff oft nicht einfach wortwörtlich wiedergegeben werden kann, sondern in anderen Zusammenhängen abgerufen werden muss. Neben lautem Lesen, dem Schreiben und dem Anwenden des Wissens in Übungsaufgaben ist vor allen Dingen das Erzählen und Wiedergeben der geforderten Lerninhalte in eigenen Worten eine sehr erfolgreiche Methode. Zusätzlich empfehlen wir Schülern, eigene kleine Klassenarbeiten zum Üben zu konzipieren.

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