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Spiegeln
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Pubertät: Wie Jugendliche uns spiegeln - und was Eltern daraus lernen können

Jugendliche in der Pubertät sind sehr sensibel, was die Verfassung des gegenübers angeht. Dies äußert sich darin, dass Kinder in der Pubertät ihr Gegenüber oft spiegeln. Lesen Sie mehr darüber, wie Teenager uns spiegeln und wie Sie daraus lernen können. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Bewusstes und unbewusstes Spiegeln von Jugendlichen in der Pubertät

Man kann das Verhalten der Jugendlichen, mit dem sie uns spiegeln, grob unterteilen in bewusstes und unbewusstes Spiegeln.

  • Bewusstes Spiegeln beinhaltet die bewusste Konfrontation mit unseren Eigenschaften und Verhaltensweisen. Das heißt: Der Jugendliche ist sich sowohl bewusst darüber, was ihn stört (oder was ihm gefällt), als auch darüber, dass er uns das auf eine bestimmte Weise mitteilt. Damit schafft er eine Abgrenzung: „Ihr seid so, und ich bin/denke anders.“
  • Unbewusstes Spiegeln zeigt sich in weitgehend unbewussten Reaktionen der Jugendlichen auf das Verhalten der Eltern. Das bedeutet, dass der Jugendliche oft ein Verhalten zeigt, dessen Sinnhaftigkeit er selbst nicht versteht. Er erspürt Stimmungen, Haltungen, Erwartungen oder schwelende Konflikte und reagiert darauf. In einer Therapie könnten allerdings viele dieser unbewusst ablaufenden Reaktionen bewusst gemacht und dadurch veränderbar werden.

 

Mein Tipp: Achten Sie auf positive Spiegelungen Ihres Teenagers!
Achten Sie bitte auch besonders darauf, wie und wann Ihr Teenager Sie positiv spiegelt. Das können Komplimente oder Blicke und Gesten sein bzw. ein liebe- und humorvolles Imitieren Ihrer kleinen „Macken.“ Nehmen Sie es mit Humor und Gelassenheit: Auch Eltern sind nicht perfekt. Kinder merken das noch nicht so, Jugendliche schon!
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